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UMGESTALTUNG MÜHLENDAMM - GERTRAUDENSTRASSE

Pressemitteilung vom 21.12.2004

Aus der Sitzung des Senats am 21. Dezember 2004:

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, einen Bericht über die kostenneutrale Umgestaltung des Verkehrskorridors entlang der Mühlenstraße – Gertraudenstraße beschlossen. Der Bericht wird dem Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses unterbreitet.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung berichtet über den Stand der Planungen und die phasenweise Entwicklung des Stadtumbaus am Spittelmarkt. Nach dem Beginn der Umgestaltung durch ein Bauvorhaben auf der Nordseite des Spittelmarktes ist im nächsten Schritt die Anbindung Axel-Springer-Straße und deren Einbindung in den Umbau Spittelmarkt geplant. Dies stellt die verkehrlichen Abläufe in der Umbauphase sicher und ermöglicht gleichzeitig eine schrittweise Aufwertung. Nach Aussage der Eigentümer und potenzieller Investoren für mehrere Projekte ist der Fortgang des Stadtumbaus Voraussetzung für deren weiteres Engagement und somit für eine positive städtebaulich-wirtschaftliche Entwicklung in diesem bedeutenden Innenstadtgebiet. Zudem kann der Anforderung an die Kostenneutralität für den Haushalt nur über den Verkauf der infolge des Stadtumbaus neu gebildeten Grundstücke entsprochen werden.

Die heutige Situation ist noch durch die Bebauung mit einem zweigeschossigen Geschäftsgebäude (Ebbinghaus) geprägt. Hierdurch wird die Verlängerung der Lindenstraße (Axel-Springer-Straße) bis zur Leipziger Straße verhindert. Die Axel-Springer-Straße endet in einer städtebaulich wie verkehrlich unbefriedigend gestalteten Lage. Die Durchbindung wird nach Abriss des Ebbinghaus-Gebäudes möglich. Der Mietvertrag ist zum 31. März 2005 gekündigt, so dass früher als bislang vorgesehen der Abbruch des Gebäudes als Voraussetzung für die Anbindung der Axel-Springer-Straße durchgeführt werden könnte. Die Überwindung der Folgen des Mauerbaus durch den vorgezogenen Anschluss der Axel-Springer-Straße an den Spittelmarkt ist stadtentwicklungs- und verkehrspolitisch von großer Bedeutung, sodass die relativ geringen Mehrkosten gegenüber einem Abwarten auf die umfassende Lösung des Stadtumbaus am Spittelmarkt gerechtfertigt sind.

Die Umbaumaßnahmen am Spittelmarkt, Gertraudenbrücke Leipziger-/ und Gertraudenstraße und Petriplatz liegen zum überwiegenden Teil im Bereich der Entwicklungsmaßnahme “Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel”. Die Umbaukosten werden also weitgehend aus der Entwicklungsmaßnahme finanziert. Den Ausgaben für Infrastrukturkosten stehen die Einnahmen aus den Grundstückserlösen gegenüber, sodass eine kostenneutrale Umgestaltung des Spittelmarktes gegeben ist.
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Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Telefon: 9012-5800
E-Mail: oeffentlichkeit @senstadt.verwalt-berlin.de