Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

ÄNDERUNG DER ALTERSGRENZEN FÜR VOLLZUGSLAUFBAHNEN

Pressemitteilung vom 07.12.2004

Aus der Sitzung des Senats am 7. Dezember 2004:

Der Senat hat auf Vorlage von Innensenator Dr. Ehrhart Körting beschlossen, den Entwurf eines Fünfundzwanzigsten Gesetzes zur Änderung des Landesbeamtengesetzes beim Abgeordnetenhaus einzubringen.

Die besonderen Altersgrenzen für die Vollzugslaufbahnen sollen den unterschiedlichen Belastungen entsprechend neu festgesetzt werden. So soll für Polizei- und Justizvollzug im mittleren Dienst das vollendete 61., im gehobenen Dienst grundsätzlich das vollendete 62. und im höheren Polizeivollzugsdienst das vollendete 65. Lebensjahr die Altersgrenze bilden. Bei den so genannten Aufstiegsbeamten werden besondere Belastungen aus den Herkunftslaufbahnen insoweit berücksichtigt, als im gehobenen Dienst das vollendete 61. und im höheren Dienst das vollendete 63. Lebensjahr die Altersgrenze bildet.

Bei der Feuerwehr führen die besonderen körperlichen Belastungen zu abweichenden Regelungen. Soweit mindestens 15 Jahre feuerwehrtechnischer Einsatz geleistet worden ist, verbleibt es im mittleren Dienst bei der bisherigen besonderen Altersgrenze des vollendeten 60. Lebensjahres. Unter den gleichen Voraussetzungen bildet im gehobenen Dienst das vollendete 61. und im höheren Dienst das vollendete 63. Lebensjahr die Altersgrenze.

Mit den Änderungen der besonderen Altersgrenzen soll der demografischen Entwicklung und dem Umstand entsprochen werden, dass für die genannten Berufe aufgrund der erforderlichen höheren Zugangsqualifikationen das Eintrittsalter gestiegen ist und damit dem Land Berlin weniger aktive Dienstzeit zur Verfügung steht. – - -

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Inneres
Telefon: 9027-2730
E-Mail: poststelle@seninn.verwalt-berlin.de