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ZWISCHENBERICHT ZUR STRUKTURREFORM IN DER BERLINER HOCHSCHULMEDIZIN

Pressemitteilung vom 23.11.2004

Aus der Sitzung des Senats am 23. November 2004:

Auf Vorlage des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, hat der Senat den Zwischenbericht an das Abgeordnetenhaus über die Strukturreform in der Berliner Hochschulmedizin beschlossen.

Das Abgeordnetenhaus hat den Senat aufgefordert, insbesondere die betriebswirtschaftlichen und investiven Auswirkungen der Strukturvorschläge der Expertenkommission „Strukturreform in der Berliner Hochschulmedizin“ intensiver zu untersuchen.

Die Expertenkommission hatte eine Fusion der hochschulmedizinischen Einrichtungen empfohlen, um die vorgesehene Einsparung in Höhe von 98 Mio. € im Landeszuschuss realisieren zu können. Durch das Vorschaltgesetz zur Umstrukturierung der Hochschulmedizin sind die strukturellen Voraussetzungen für die einheitliche Leistungs- und Führungsstruktur für die gegründete „Charité – Universitätsmedizin Berlin“ gelegt worden.

Der seit 1. Juli dieses Jahres voll funktionsfähige Vorstand des Großklinikums erarbeitet zurzeit – unter Beachtung vorhandener Expertisen – ein schlüssiges Gesamtkonzept für die fusionierte Charité. Dazu zählt auch die zukünftige Binnenstruktur des gemeinsamen Großklinikums, insbesondere die organisatorische und räumliche Strukturierung der Kliniken und Institute. Nach aktuellem Verfahrensstand beabsichtigt der Vorstand, dieses Gesamtkonzept Anfang nächsten Jahres fertig zu stellen, um es dem Aufsichtsrat auf seiner folgenden Sitzung Ende Februar 2005 vorzulegen.

Sobald die Planungen abschließend beraten worden sind, wird der Senat dem Abgeordnetenhaus berichten.

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Rückfragen:
Sprecher der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Telefon: 90228-203
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