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DURCHFÜHRUNG VON FÖRDERPROGRAMMEN DURCH DIE IBB

Pressemitteilung vom 02.11.2004

Aus der Sitzung des Senats am 2. November 2004:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, die Durchführung von zwei neuen Wirtschaftsförderprogrammen für den Berliner Mittelstand durch die seit dem 1. September 2004 selbstständige Investitionsbank Berlin (IBB) beschlossen.

Die IBB positioniert sich mit diesen neuen Wirtschaftsförderprogrammen als Partner des Mittelstands und der Berliner Hausbanken.

Die Förderprogramme:

 Die Einrichtung eines Kreditfonds für kleine und mittlere Unternehmen (KMU-Fonds) unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Regionalfonds (EFRE) mit einem Volumen von 34 Mio. €. Mit dem Fonds soll die im Bereich niedriger Darlehenssummen bestehende Finanzierungslücke geschlossen werden. Dabei sollen die Kredite mit einem Volumen von maximal 500.000 € grundsätzlich gemeinsam mit einer Geschäftsbank vergeben werden. Nur bei fehlendem Finanzierungsinteresse wird die IBB bis zu einem Volumen von 200.000 € auch ohne Partnerbank tätig werden.

 Die Schaffung eines Programms zur Finanzierung von Fernsehauftragsproduktionen, mit dem die IBB gemeinsam mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Finanzierungen für die Zwischenfinanzierung von Senderauftragsproduktionen zur Verfügung stellt. Hier schließt die IBB eine Lücke, die durch den sukzessiven Rückzug der in Berlin tätigen Geschäftsbanken aus der Filmfinanzierung entstanden ist. Antragsberechtigt sind mittelständische Produktionsunternehmen aus der Region Berlin-Brandenburg, deren Konkurrenzfähigkeit gegenüber den Sendern verbundenen Wettbewerbern hierdurch gestärkt wird. Angestrebt wird ein Finanzierungsvolumen von etwa 15 Mio. €. – - -

Rückfragen:
Sprecher der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de