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WAHRUNG VON PERSÖNLICHKEITSRECHTEN BEI FILM- UND FERNSEHAUFNAHMEN

Pressemitteilung vom 02.11.2004

Aus der Sitzung des Senats am 2. November 2004:

Der Senat hat auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit einen Bericht an das Abgeordnetenhaus zur Wahrung von Persönlichkeitsrechten bei Film- und Fernsehaufnahmen in Dienstgebäuden und bei Dienstgeschäften beschlossen.

Anlass der Befassung des Abgeordnetenhauses waren so genannte Reality-Shows, bei denen z. B. Besuche von Mitarbeitern der Sozialämter bei Leistungsempfängern gefilmt worden sind. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass das geltende Recht (Zivilrecht, Strafrecht, Rundfunkrecht) ausreicht, um die Persönlichkeitsrechte zu schützen und Missbräuchen zu begegnen.

Der Senat hat bereits die Berliner Behörden darauf hingewiesen, bei Zulassung von Filmaufnahmen in ihrem Verantwortungsbereich verstärkt für die Wahrung der Persönlichkeitsrechte Sorge zu tragen. – - -

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Stellv. Sprecher des Senats
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