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JAHRESBERICHT 2002 ZUR BESCHÄFTIGUNG SCHWERBEHINDERTER MENSCHEN IN DER BERLINER VERWALTUNG

Pressemitteilung vom 06.01.2004

Aus der Sitzung des Senats am 6. Januar 2004:

Die für das Jahr 2002 gesetzlich vorgeschriebene Verpflichtung von Arbeitgebern, auf mindestens 5 % der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen, wurde in der Berliner Verwaltung mit einem Jahresdurchschnittswert von 5,70 % erfüllt. Dies ist die Kernaussage des Jahresberichts 2002, den der Senat auf Vorlage von Innensenator Dr. Ehrhart Körting zur Kenntnis genommen hat. Der Bericht wird nun dem Abgeordnetenhaus unterbreitet.

Gemessen an der Gesamtzahl der in der Berliner Verwaltung beschäftigten schwerbehinderten Menschen von rd. 8.800 betrug der Anteil der schwerbehinderten Frauen rd. 61 % und der Anteil der schwerbehinderten Männer rd. 39 %. Dies entspricht in etwa auch der geschlechtsspezifischen Beschäftigungsquote in der unmittelbaren Berliner Verwaltung.

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Beschäftigungsquote um 0,19 %. Damit erfüllt die Berliner Verwaltung die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen insgesamt vorbildlich. Tatsächlich wurden 1.092 schwerbehinderte Menschen mehr beschäftigt als gesetzlich vorgeschrieben.

Der Senat führt die positive Entwicklung auch auf verschiedene Maßnahmen zur Förderung der Einstellung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen in der Berliner Verwaltung zurück, die er seit Jahren konsequent umgesetzt hat. Dazu gehören verstärkte Anstrengungen zur Sicherung von Arbeitsplätzen für Behinderte. Erfreulich ist auch, dass die bevorzugte Vergabe öffentlicher Aufträge (296.000 €) an die Behinderten-Werkstätten zur Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen in diesen Einrichtungen beigetragen hat.

Detaillierte Angaben zur Entwicklung der Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen beim Arbeitgeber Land Berlin von 1994 bis 2002 sind unter [[http://www.berlin.de/seninn/Presse/index.html|http://www.berlin.de/seninn/Presse/index.html]] zu finden. – - -

Rückfragen:
Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres
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