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REGELUNG DER BETRIEBSORGANISATION FÜR DEN VERBUND DER ÖFFENTLICHEN BIBLIOTHEKEN BERLINS

Pressemitteilung vom 06.04.2004

Aus der Sitzung des Senats am 6. April 2004:

Der Senat hat eine Vorlage des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, über die künftige Betriebsorganisation sowie die Regelung der zentralen Betriebskosten des IT-gestützten Verbundes der Berliner Öffentlichen Bibliotheken – VÖBB – zur Kenntnis genommen. Die Vorlage wird dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet.

Die technische Vernetzung des Verbundes, dem die zwölf Stadtbibliotheken der Berliner Bezirke und die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin mit ihren beiden Häusern Amerika-Gedenkbibliothek und Berliner Stadtbibliothek angehören, wurde – nach einer mehrjährigen Projektphase – bereits vollzogen. Jetzt müssen abschließend die Betriebsorganisation und die Deckung der zentralen Betriebskosten geregelt werden.

Die Betriebszentrale des Verbundes ist bereits das VÖBB-Servicezentrum (VSZ), das als eigenständige Organisationseinheit vorerst in der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) integriert bleibt. Als höchstes Organ des VÖBB soll die Verbundkonferenz eingerichtet werden, die über grundsätzliche Angelegenheiten, insbesondere über den Haushalt des VÖBB-Servicezentrums, entscheiden wird.

Die zentralen Betriebskosten werden in einer Mischfinanzierung vom Land Berlin, der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin und den Bezirken getragen.

Zu den Serviceangeboten des VÖBB gehören:

 ein Benutzerausweis, gültig für alle Berliner Öffentlichen Bibliotheken,
 der dezentrale Zugriff auf alle Medienbestände der Berliner Öffentlichen Bibliotheken sowie deren vollständiger elektronischer Nachweis,
 die Möglichkeit der Internetrecherche.
 Bestellung und Fristverlängerung ([[http://www.voebb.de|http://www.voebb.de]]) von zu Hause aus.

Der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins wurde als Gemeinschaftsprojekt der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, der Bezirke und der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin zwischen 1998 und 2001 mit einem Investitionsvolumen von 10,5 Mio. € eingeführt. Dem Verbund gehören 100 Bibliotheken und neun Fahrbibliotheken mit insgesamt 1200 Beschäftigten an. Mit dem integrierten Bibliothekssystem adis/BMS der Softwarefirma astec – angewandte Systemtechnik GmbH können Benutzerinnen und Benutzer in einem Medienbestand von 2,7 Mio. Titeln und insgesamt 8,3 Mio. Exemplaren recherchieren. – - -

Rückfragen:
Sprecher der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Telefon: 90228-203
E-Mail: pressestelle@senwfk.verwalt-berlin.de