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ERHÖHUNG DER QUOTEN VON BERLINER BEWERBERINNEN UND BEWERBERN IN DER JURISTENAUSBILDUNG

Pressemitteilung vom 20.04.2004

Aus der Sitzung des Senats am 20. April 2004:

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Justiz, Karin Schubert, den Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung von Vorschriften über die juristische Ausbildung beschlossen. Die Vorlage wird dem Abgeordnetenhaus zur Beschlussfassung zugeleitet.

Mit dieser Gesetzesinitiative erhöht der Senat die Quoten von Berliner Bewerberinnen und Bewerbern bei der Einstellung in den juristischen Vorbereitungsdienst. Mit der Gesetzesänderung soll erreicht werden, dass sich die Wartezeit der Berliner Bewerberinnen und Bewerber auf einen Ausbildungsplatz trotz der Absenkung der Stellenzahl nicht weiter verlängert.

Bislang werden die zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze für Referendarinnen und Referendare zu 20 % an besonders leistungsstarke und zu 10 % an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, für die die Zurückstellung eine außergewöhnliche Härte darstellen würde. Die verbleibenden Plätze werden zu 70 % an Berliner Hochschulabsolventen vergeben. Diese Quote soll jetzt auf 80 % erhöht werden. Damit wird auf die Absenkung der Zahl der Ausbildungsplätze für Referendarinnen und Referendare im Haushalt 2004/2005 reagiert.

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Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Justiz
Telefon: 9013-3633
E-Mail: poststelle@senjust.verwalt-berlin.de