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EU-ERWEITERUNG: BERLIN UND BRANDENBURG UNTERZEICHNEN ARBEITSPROGRAMM MIT WOJEWODSCHAFT GROSSPOLEN

Pressemitteilung vom 27.04.2004

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Im Hinblick auf die EU-Erweiterung hatte der Senat am 14. Oktober 2003 ein Positionspapier zur Zusammenarbeit des Landes Berlin mit Mittel- und Osteuropa verabschiedet. Darin vorgesehen ist unter anderem der Ausbau der Kooperation mit der Nachbarregion Wojewodschaft Großpolen – in enger Abstimmung mit dem Land Brandenburg. Das nunmehr konkretisierte, gemeinsame Arbeitsprogramm der Länder Berlin und Brandenburg und der Wojewodschaft Großpolen für die Jahre 2004 und 2005 wird am kommenden Donnerstag, 29. April, in Posen unterzeichnet. Der Berliner Senat wird hierbei durch den Chef der Senatskanzlei, Staatssekretär André Schmitz, vertreten. Für das Land Brandenburg reist die Ministerin für Justiz und Europaangelegenheiten, Barbara Richstein, nach Posen.

Dazu André Schmitz: „Ins gemeinsame Haus Europa ziehen demnächst neue Nachbarn ein. Da ist nachbarschaftliche Orientierungshilfe ganz selbstverständlich. Berlin, Brandenburg und die Wojewodschaft Großpolen gehen diesen Weg aus guten Gründen gemeinsam. Die Oder verliert jetzt ihre alte geographische und politische Funktion als Trennlinie. In der Region östlich und westlich der Oder entsteht ein gemeinsamer Wirtschaftsraum, der bei entsprechender Pflege ein hochinteressantes Entwicklungspotenzial bietet.“

Das trilaterale Arbeitsprogramm betrifft unter anderem Bereiche wie Umweltschutz und Raumordnung, Landwirtschaft, Verkehr, Tourismus, Wirtschaft, Kunst und Kultur, Sport, Gesundheit, Frauen sowie Schule und Bildung. Vorgesehen ist beispielsweise ein Erfahrungsaustausch zu räumlichen Planungsfragen in der Stadt-Umland-Kooperation sowie zur Nachnutzung von Industrie- und Militärbrachen mit Altlasten im innerstädtischen Raum, ein Erfahrungsaustausch zum regionalen Schienenverkehr, die Durchführung von Praktika für Tourismusfachleute, die Zusammenarbeit beim Austausch von Sportlergruppen sowie der Informationsaustausch zum Dualen System der beruflichen Bildung.

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