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UMSETZUNG DES ANWENDUNGSTARIFVERTRAGES BEI ERZIEHERN/INNEN IN DEN STÄDTISCHEN KINDERTAGESSTÄTTEN

Pressemitteilung vom 12.10.2004

Aus der Sitzung des Senats am 12. Oktober 2004:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger, einen Bericht an das Abgeordnetenhaus zu den Auswirkungen des seit dem 31. Juli 2003 im Land Berlin geltenden Anwendungstarifvertrags auf den städtischen Kindertagesstättenbereich beschlossen. Danach werden die gesetzlichen Vorgaben der Kita-Personalverordnung zur Betreuung der Kinder eingehalten.

Durch die zwischen den Tarifvertragsparteien vereinbarte Einkommensabsenkung bei entsprechendem Freizeitausgleich wurden mehr Erzieherinnen und Erzieher gebraucht, als von den tarifvertraglich vereinbarten Stellenzugängen vollständig abgedeckt werden. Der Senat war daher frühzeitig bestrebt, in enger Kooperation mit den Bezirken Ausgleichsmöglichkeiten zu finden. Über die Vereinbarungen des Anwendungstarifvertrages hinaus wird es 251 Stellen geben, die durch Aufrechnung mit nachfragebedingten Rückgängen einen kostenneutralen Teilausgleich ermöglichen.

Der verbleibende Bedarf wird, sofern nicht organisatorisch kompensierbar, unter der Voraussetzung einer individuellen Prüfung durch den jeweiligen Bezirk durch die Einrichtung von Arbeitszeitkonten für die pädagogischen Mitarbeiter/innen gedeckt. Die Gutschriften können dann gesondert in Abstimmung mit der Einsatzplanung zu einem anderen Zeitpunkt genutzt werden. – - -

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport
Telefon: 9026-5843
E-Mail: Briefkasten@senbjs.verwalt-berlin.de