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SENAT ENTSCHEIDET ÜBER DIE DURCHFÜHRUNG VON FÖRDERPROGRAMMEN DURCH DIE IBB

Pressemitteilung vom 12.10.2004

Aus der Sitzung des Senats am 12. Oktober 2004:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, über die Durchführung von zwei neuen Wirtschaftsförderprogrammen für den Berliner Mittelstand durch die seit dem 1. September 2004 selbstständige Investitionsbank Berlin (IBB) entschieden. Damit ist ein erster wichtiger Schritt getan, die IBB als Partnerin des Mittelstandes und der Berliner Hausbanken zu positionieren.

Im Einzelnen wurde beschlossen:

 Die Errichtung eines Venture-Capital-Fonds (Wagniskapital-Fonds) unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Regionalfonds (EFRE). Aus diesem Fonds, der von der IBB-Tochter IBB-Beteiligungsgesellschaft mbH geführt werden soll, sind Beteiligungen bei jungen innovativen Unternehmen in der Frühphase ihrer Entwicklung vorgesehen. Der Fonds soll ein Volumen von 45 Mio. € erreichen und einen Beitrag dazu leisten, die Finanzierungsbedingungen für innovative Unternehmen in Berlin zu verbessern.

 Die Schaffung eines IBB-Wachstumsprogramms, mit dem sich die IBB in Partnerschaft mit den Hausbanken bei größeren Projekten von Berliner mittelständischen Unternehmen engagiert und damit deren Finanzierungsbasis verbessert. Angestrebt wird im ersten Jahr ein Kreditvolumen vom 27 Mio. €. Ab dem fünften Jahr sollen die Neukredite 52,6 Mio. € betragen.

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Rückfragen:
Sprecher der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de