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BERICHT ÜBER PERSONALPOLITIK IM SCHULBEREICH

Pressemitteilung vom 14.09.2004

Aus der Sitzung des Senats am 14. September 2004:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger, einen Bericht an den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses über die Berliner Personalpolitik im Schulbereich beschlossen.

Im Bericht wird zur Ausstattung der Schulen mit Lehrkräften unter verschiedenen Gesichtspunkten und – soweit vorhanden – auch mit ländervergleichenden Daten Stellung genommen. Dabei werden nicht nur die unterschiedlichen Schüler-Lehrer-Relationen dargestellt, sondern auch die Unterschiede in den Unterrichtsverpflichtungen der Lehrkräfte, den Klassenfrequenzen und den erteilten Unterrichtsstunden je Klasse als wesentliche, die Schüler-Lehrer-Relationen beeinflussende Faktoren aufgezeigt. Die Schüler-Lehrer-Relation ist in Berlin eine günstigere als im Bundesdurchschnitt, da darin Reaktionen auf die besonderen sozialen Problemlagen einer Großstadt sowie auf den hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund ihren Niederschlag finden.

Deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern zeigen sich in Bezug auf die Verbeamtung von Lehrkräften. Während in den alten Bundesländern der Anteil der Beamten mit über 90 % sehr hoch ist, dominieren in einigen der neuen Bundesländer die Angestelltenverhältnisse. Berlin hat einen Beamtenanteil von 87 %.

Berlin gab im Haushaltsjahr 2001 je Schüler durchschnittlich 5.500 € aus. Der Bundesdurchschnitt lag bei 4.800 €. Im Vergleich zu Hamburg (6.800 €) sind die Ausgaben pro Schüler in Berlin niedriger. – - -

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport
Telefon: 9026-5843
E-Mail: Briefkasten@senbjs.verwalt-berlin.de