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AUFBAU EINER BERLINER GEODATENINFRASTRUKTUR - KONZEPTPHASE

Pressemitteilung vom 14.09.2004

Aus der Sitzung des Senats am 14. September 2004:

Der Senat hat einen Bericht der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, zum Start eines neuen eGovernment-Projektes zur Kenntnis genommen. Es handelt sich dabei um das „Konzept für den Aufbau einer Berliner Geodateninfrastruktur (GDI Berlin)“.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird zusammen mit den Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Arbeit und Frauen sowie für Inneres und mit der Senatskanzlei dieses Konzept erarbeiten. Es geht zunächst um eine Bestandsanalyse, um die notwendigen Voraussetzungen (Geodateninfrastruktur) zum Aufbau einer gemeinsamen Kommunikationsplattform (Geoportal) herauszuarbeiten. Das geplante Geoportal soll zukünftig Anbieter und Nutzer von Geodaten optimal versorgen und über vorhandene Geodaten sowie Zugriffsmöglichkeiten informieren.

Geoinformationen bilden einen wesentlichen Teil des in der modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft vorhandenen Wissens und sind ein Wirtschaftsgut ersten Ranges mit zunehmender Bedeutung. Sie werden auf allen Ebenen der Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und vom Bürger benötigt. Sie sind Grundlage des planerischen Handelns und ihre Verfügbarkeit beeinflusst Standort- und Investitionsentscheidungen. Geodaten werden in den unterschiedlichsten Bereichen zugleich erzeugt und genutzt, so z. B. bei der Vermessung, Raum- und Sozialplanung (z. B. Sozialatlas), Telematik/Verkehrslenkung (GPS Navigationssysteme), für die Landesverteidigung oder innere Sicherheit, den Zivilschutz (Karten), in der Immobilienwirtschaft und dem Facility Management (Grundstücksgeschäfte und -werte), bei der Ver- und Entsorgung (Netzpläne von unterirdischen Leitungen) etc.

Die öffentliche Verwaltung Berlins – zugleich größter Anbieter und Nutzer für Geoinformationen – verfolgt mit dem Projekt GDI Berlin das Ziel, einen effizienten und ressourcenschonenden Umgang mit Geoinformationen zu gewährleisten. Dezentral geführte Geodaten sollen zusammengeführt und der Zugriff mit einheitlichen Standards realisiert werden, um Synergien besser zu nutzen. Dabei werden die vom Bund gesetzten Rahmenentwicklungen und Randbedingungen beachtet und die Erfahrungen anderer Bundesländer, insbesondere Brandenburgs, berücksichtigt.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter:
[[http://www.stadtentwicklung.berlin.de/ausschreibung-gdi|http://www.stadtentwicklung.berlin.de/ausschreibung-gdi]]. – - -

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Telefon: 9012-5800
E-Mail: oeffentlichkeit @senstadt.verwalt-berlin.de