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BEBAUUNGSPLAN WISTA–ZENTRUM BESCHLOSSEN

Pressemitteilung vom 28.09.2004

Aus der Sitzung des Senats am 28. September 2004:

Der Senat hat beschlossen, den von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer vorgelegten Entwurf des Bebauungsplanes XV – 51e zur Schaffung von Kerngebiets-, Sondergebiets- und Gewerbegebietsflächen in einem Teilbereich des Wissenschafts-standortes Adlershof beim Abgeordnetenhaus einzubringen.

Der Bebauungsplan soll die vorhandenen Nutzungen in einem Teilgebiet des Wissen-schaftsstandortes planungsrechtlich sichern und dessen weiteren Ausbau ermöglichen. Zugleich wird die Anlage einer kleinen öffentlichen Grünfläche an der Rudower Chaussee abgesichert.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst 4,4 ha Fläche. Er befindet sich im Anpassungsgebiet A2 des 420 ha großen Entwicklungsbereiches Berlin Johannisthal/Adlershof. Das Plangebiet wird insbesondere geprägt durch die zwischen 1932 und 1939 errichteten denkmalgeschützten Institutsgebäude der ehemaligen deutschen Versuchs-anstalt für Luftfahrt. Diese sind in den letzten Jahren zum größten Teil bereits denkmal-gerecht restauriert worden. Hier hat unter anderem die WISTA-Managementgesellschaft, die den Wissenschaftsstandort entwickelt und verwaltet, ihren Sitz. Darüber hinaus sollen in maßvollem Umfang bauliche Ergänzungen ermöglicht werden. Weitere Flächen sollen als Sondergebiete für Forschungseinrichtungen sowie als Gewerbegebiete für die Ansiedlung von forschungs- und technologieorientierten Betrieben genutzt werden. Durch den Bebauungsplan werden entsprechend dem Bestand private kleinere Grün- und Freiflächen gesichert. Sie sollen, neben ihrer Bedeutung für die Gestaltung des Wissen-schaftsbereiches, vor allem den Beschäftigten, Bewohnern und Besuchern des Wissen-schaftsstandorts Adlershof als Orte der Erholung zur Verfügung stehen. An der Rudower Chaussee entsteht eine kleine öffentliche Grünfläche neu, in deren Gestaltung ein Informations-pavillon der WISTA integriert ist.

Die Entwicklung ist in Teilen des Plangebietes bereits weitgehend erfolgt. So wurden neben der Restaurierung der Denkmalsubstanz die Verkehrsflächen Albert-Einstein-Straße, Gottfried-Leibniz-Straße und Kekuléstraße durch die WISTA hergestellt und am 1. Dezember 2003 uneingeschränkt dem öffentlichen Verkehr gewidmet und dem Bezirk übergeben.

Ein Teil der Potenziale soll erst mittelfristig bebaut werden. Die Fixierung des Baurechts dient einerseits der Sicherung dieser Potenziale, andererseits ist sie Voraussetzung der Entlassung aus dem Entwicklungsrecht. – - –

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Telefon: 9012-5800
E-Mail: oeffentlichkeit @senstadt.verwalt-berlin.de