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SCHMITZ ENTHÜLLT GEDENKTAFEL FÜR FAMILIE GUMZ

Pressemitteilung vom 29.09.2004

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin, Staatssekretär André Schmitz, spricht am Freitag, 1. Oktober 2004, 16.00 Uhr, Knesebeckstraße 17, 10623 Berlin-Charlottenburg, ein Grußwort anlässlich der Enthüllung der Gedenktafel zu Ehren der Familie Gumz (Fototermin). Anschließend berichtet Inge Deutschkron über ihre Beziehungen zur Familie, die zu den „stillen Helden“ zählt. Die Eigentümer des Wohnhauses und die Stiftung Preußische Seehandlung haben die Herstellung der KPM-Gedenktafel finanziert.

Schmitz: „Ich begrüße das Projekt „Stille Helden“ von Inge Deutschkron. Wir ehren damit die Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus Zivilcourage und Mut aufbrachten, um Verfolgte zu retten. Ungeachtet des eigenen Risikos wichen sie nicht vor den Gefahren zurück und bewiesen Mut und Stärke. Sie waren Menschen unterschiedlicher religiöser oder politischer Herkunft, Menschen mit ausgeprägtem Gefühl für Recht und Unrecht.“

Die Familie Gumz versteckte und versorgte Inge Deutschkron und ihre Mutter in ihrer Wäscherei in der Knesebeckstraße 17. Sie rettete die Deutschkrons und einige andere jüdische Verfolgte vor der Deportation in die Vernichtungslager.

Inge Deutschkron beschreibt in ihrem autobiografischen Bericht „Ich trug den gelben Stern“, wie sie während des Nationalsozialismus verfolgt wurde und in Berlin durch die Hilfe vieler Menschen, die „stillen Helden“, überlebte. In der Publikation „Sie blieben im Schatten – Ein Denkmal für ‚stille Helden‘“ ehrt sie die mutigen Helfer. – - – - -

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