Coronavirus in Berlin

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PATIENTENBEAUFTRAGTE ODER -BEAUFTRAGTER FÜR BERLIN

Pressemitteilung vom 05.10.2004

Aus der Sitzung des Senats am 5. Oktober 2004:

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner, die Einsetzung einer oder eines Patientenbeauftragten zur Kenntnis genommen.

Senatorin Dr. Knake-Werner: „Mit der Einsetzung einer oder eines Patientenbeauftragten sollen die bestehenden umfassenden Angebote zur Beratung und Information vervollständigt und die Belange von Patientinnen und Patienten verstärkt in der Gesundheitspolitik zur Geltung kommen. Damit übernimmt Berlin eine Vorreiterposition unter den Bundesländern. Wir wollen so die Rechte der Patientinnen und Patienten stärken und für sie mehr Transparenz des Gesundheitswesens schaffen. Orientierungshilfen – zugeschnitten auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der vielfältigen Patientengruppen – gehören ebenso wie wohnortnahe Informations- und Beratungsmöglichkeiten zu den zentralen Aufgaben des Verbraucherschutzes und der Gesundheitspolitik.“

Die oder der Patientenbeauftragte wird die Senatorin in Fragen beraten, die Patientenbelange betreffen. Hierbei sollen vor allem die Koordinierung und die Vernetzung der vielfältigen Aktivitäten, die es in Berlin zur Patientenorientierung im Gesundheitswesen gibt, unterstützt und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist sie oder er Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner für Patienteninitiativen und -organisationen als Schnittstelle zur Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz.

Für den Krankenhausbereich bleibt die festgeschriebene Aufgabe der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher von dem Vorhaben unangetastet. – - -

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz
Telefon: 9028-2743
E-Mail: pressestelle@sengsv.verwalt-berlin.de