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INFOVERANSTALTUNG ZUM GIRLS' DAY: SCHULE UND WIRTSCHAFT GEMEINSAM FÜR DIE ZUKUNFT DER MÄDCHEN

Pressemitteilung vom 15.12.2004

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und frauen teilt mit:

Am heutigen Abend können sich Lehrerinnen und Lehrer der Berliner Schulen auf einer Informationsveranstaltung im Bahntower der Deutsche Bahn AG über den Mädchenzukunftstag Girls’ Day informieren, der im kommenden Jahr am 28. April statt finden wird. Bundesweit öffnen an diesem Aktionstag Unternehmen und Institutionen ihre Türen für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 und lassen sie berufliche Perspektiven entdecken, die Mädchen oft in ihrer Lebensplanung nicht in Betracht ziehen.

In den vergangenen Jahren ist der Aktionstag auf steigendes Interesse bei Unternehmen, Schülerinnen und Schulen gestoßen. Das zeigt schon die Zahl der Veranstaltungen in Berlin. Sie ist von 2002 bis 2004 von 37 auf 166 gestiegen. Auch immer mehr Berliner Betriebe und Institutionen haben sich beteiligt. So konnte sich die Zahl der zur Verfügung gestellten Plätze von 2.843 auf 6.744 erhöhen.

Die Lehrerinnen und Lehrer werden sich darüber informieren, wie dieser Tag an ihren Schulen erfolgreich organisiert werden kann, wie die Schülerinnen motiviert werden, an den Veranstaltungen teilzunehmen, und wie auch parallel über spezifische Angebote die Jungen der Schulen aktiv einbezogen werden können. Nach der Veranstaltung haben die Anwesenden Gelegenheit, mit Vertreterinnen und Vertretern von Berliner Unternehmen ins Gespräch zu kommen.

Staatssekretärin für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Susanne Ahlers: „Wir wollen Mädchen und Frauen für Berufe im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und für Führungspositionen gewinnen. Gleichzeitig wollen wir Unternehmen motivieren, das Potenzial von Frauen stärker zu nutzen.“

Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Thomas Härtel, begrüßt ausdrücklich, „dass es gelungen ist, zu der heutigen Informationsveranstaltung eine Vielzahl von Lehrkräften mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft zusammenzuführen. Schließlich sind es ja die Lehrerinnen und Lehrer, die den Mädchen im Unterricht den Blick für ein breiteres Spektrum der Berufe öffnen können.“

Anlässlich dieses Treffens verleiht die Initiative D21, Deutschlands größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft, an die Schöneberger Riesengebirgs-Oberschule den Girls’ Day-Schulpreis. Mit diesem Preis werden Schulen ausgezeichnet, die den Aktionstag erfolgreich umsetzen und ihn in ihr Konzept zur schulischen Berufswahlorientierung einbeziehen. Die Riesengebirgs-Oberschule erhält den 2. Preis, der mit 750 Euro dotiert ist.

Ansprechpartnerin: Gabriele Mansfeld, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Tel.: 9013-8940

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwaf.verwalt-berlin.de