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WACHSTUMSINITIATIVE BERLIN 2004-2014 ZU MITTEL- UND OSTEUROPA: EINE WACHSTUMSCHANCE FÜR BERLIN

Pressemitteilung vom 03.12.2004

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Wirtschaft und Politik haben heute ihre Aktivitäten, Maßnahmen und künftigen Prioritäten im Hinblick auf Mittel- und Osteuropa vorgestellt. Die Präsentation ist Bestandteil der im Juni gestarteten Wachstumsinitiative Berlin 2004-2014, die sich zur Aufgabe gemacht hat, einen langfristigen Orientierungsrahmen für das gemeinsame Handeln von Politik und Wirtschaft zu geben.

Im Berliner Rathaus haben die Partner der Initiative – Wirtschaftssenator, UVB, IHK, HWK und Bauindustrieverband – mit den neu hinzugewonnen Unterstützern Investitionsbank Berlin und Wirtschaftsförderung Berlin International die besonderen Chancen der Stadt in Bezug auf Mittel- und Osteuropa hervorgehoben. Dabei bestätigt die aktuelle Entwicklung die bisherige Einschätzung, dass die dortigen Staaten für Berlin ein wichtiger Wachstumsmotor sind.

Vor allem die EU-Erweiterung am 1. Mai 2004 hat sich bereits positiv auf die Entwicklung der Berliner Wirtschaft ausgewirkt. Im unmittelbaren Zusammenhang mit diesem Termin sind alleine in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Exporte aus der Stadt in die Beitrittsländer um 22,9% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Und in den kommenden Jahren sind weitere spürbare Steigerungen durch die hohen Wachstumsraten in den Beitrittsländern zu erwarten.

Nach Einschätzung aller Beteiligten hat die Berliner Wirtschaft bereits begonnen, die sich bietenden neuen Möglichkeiten zu nutzen. Um diese Entwicklung zusätzlich zu unterstützen, haben sich die Partner der Wachstumsinitiative auf vier zentrale Handlungsfelder verständigt:

1. Unterstützung der Berliner Unternehmen bei der Markterschließung in Mittel- und Osteuropa z.B. durch das Internetportal www.MOE-Business.de, das Unternehmernetzwerk Europa, grenzüberschreitende Aus- und Weiterbildung, die Kammerunion Elbe/Elster, die Arbeitsgemeinschaft der Wirtschaftskammern (ARGE 28) oder das Wissenschafts- und Technologienetzwerk TEICONET.

2. Schaffung eines grenzüberschreitenden Verbundes „Oderregion“ und Stärkung grenzüberschreitender Kooperationen nach dem Vorbild westeuropäischer Euro-Regionen durch Erfahrungsaustausch und internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Raumordnung, Verkehr, Tourismus, Bildung und Wissenschaft.

3. Intensivierung der Berliner Akquisitionsaktivitäten in Mittel und Osteuropa z.B. durch die Bündelung und Verstärkung der Standortwerbung für Berlin im In- und Ausland und Konzentration insbesondere auf die Länder Polen, Ungarn, Tschechien und das Baltikum.

4. Verbesserung der Verkehrswege z.B. durch zügige Realisierung nationaler Projekte und Abkommen mit Polen zur Abstimmung grenzüberschreitender Infrastrukturprojekte, jeweils bezogen auf den Bau von Autobahnen, Straßen, Einsenbahnstrecken und Wasserverkehrswegen.

Den [[/imperia/md/content/senatsverwaltungen/senwaf/wirtschaft/wachstum_broschur.pdf|vollständigen Katalog der Aktivitäten und Maßnahmen]] sowie der zukünftigen [[/imperia/md/content/senatsverwaltungen/senwaf/wirtschaft/wachstum_moe.pdf|Prioritäten der Wachstumsinitiative zum Thema Mittel- und Osteuropa]] können Sie herunterladen.

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 90 13 – 74 18
E-Mail: pressestelle@senwaf.verwalt-berlin.de