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VERHANDLUNGEN ÜBER WIRTSCHAFTSKOOPERATION ERFOLGREICH: WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG VON BERLIN UND PEKING ARBEITEN KÜNFTIG ENG ZUSAMMEN

Pressemitteilung vom 22.10.2004

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Die Partnerstädte Berlin und Peking wollen künftig auch auf dem Gebiet von Handel und Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Das vereinbarte Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, mit seinem Pekinger Amtskollegen, Vizebürgermeister Lu Hao, bei seinem Besuch in der chinesischen Hauptstadt. Vertreter der Wirtschaftsförderung Berlin International (WFBI) und der Außenhandelsförderung Peking unterzeichneten während des offiziellen Treffens der beiden Bürgermeister ein Abkommen, wonach sie künftig eng zusammenarbeiten werden.

Harald Wolf: „Es wäre ein Fehler, China in wirtschaftlicher Hinsicht nur als verlängerte Werkbank mit billigen Arbeitskräften oder als Absatzmarkt zu betrachten. Daher fördern wir gezielt die Kooperation kleiner und mittlerer Unternehmen aus Berlin und Peking auf Augenhöhe. Hier sehe ich große Chancen, gerade für Berliner Hochtechnologie-Unternehmen. Meine Gespräche in Peking haben mir vermittelt, dass unsere chinesischen Partner sehr an einer direkten und pragmatisch ausgerichteten Wirtschaftskooperation interessiert sind. Die Fortschritte, die Berliner Unternehmen mit Pekinger Partnerfirmen bereits gemacht haben, zeigen, dass dies der richtige Weg ist.“

Wolf führt in China eine Delegation Berliner Unternehmer aus der IT-Branche an, die bereits Kooperationspartner in China haben, oder solche suchen. Er besuchte in Peking unter anderem die chinesischen Partner der Berliner DResearch, einem Hersteller von Video-Übertragungssystemen, der unter anderem auch die BVG ausrüstet.

Mit seinem Amtskollegen Hao vereinbarte Wolf den gegenseitigen Austausch von Unternehmerdelegationen. Diese sollen gezielt jeweils mit Gründer- und Technologiezentren der Gastgeberstadt organisiert werden, um den jeweiligen Unternehmen passgenau Partner zu vermitteln.

Am Donnerstag präsentierte Wolf den IT-Standort Berlin-Brandenburg vor rund 100 ausgewählten chinesischen Unternehmerinnen und Unternehmern. Am Abend traf er sich mit chinesischen Absolventen der Technischen Universität, die heute in China zum Teil einflussreiche Positionen bekleiden.

Schließlich stellte Wolf vor hochrangigen Vertretern der chinesischen Filmwirtschaft auch noch einen Kinder-Zeichentrickfilm vor, der in Berlin produziert wurde. Es war das erste Mal, dass „Lauras Stern“ im Ausland gezeigt wurde. In Deutschland hatte er seit seinem Start am 23. September schon mehr als eine Million Besucher. Wolf dazu: „Berlin ist nicht nur in IT, sondern auch in Medien stark. Der Film ‚Lauras Stern’ hat das Zeug dazu, auch in China zu einem friedlichen Exportschlager zu werden.“

Am Freitag traf Wolf den stellvertretenden Leiter der internationalen Abteilung des Zentralkommitees der Kommunistischen Partei Chinas, Zhang Zhijun, zu einem Gedankenaustausch. Außerdem besuchte er den Elektronik-Konzern Lenovo Group Ltd. – mit mehr als zwei Milliarden € Jahresumsatz und 9.700 Beschäftigten das größte chinesische IT-Unternehmen – und das IT-Unternehmen Founder, das seinerseits zu den zehn größten Unternehmen dieser Branche in China gehört.

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Christoph Lang
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