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VERHANDLUNGEN ZWISCHEN SENAT, BVG UND VBB AUF GUTEM WEG: NEUES SOZIALTICKET KOMMT

Pressemitteilung vom 28.01.2004

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Berlin soll ein neues Sozialticket bekommen. Ziel ist die Einführung zum 1. Januar 2005. Darauf verständigten sich die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner, und der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, in Gesprächen mit dem Vorstand der BVG und dem Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB).

Eine Arbeitsgruppe soll die Konzeption für das neue Sozialticket entwickeln und seine Einführung zum 1. Januar 2005 vorbereiten und insbesondere Vorschläge zur Finanzierung und Gruppe der Berechtigten erarbeiten. In der Übergangszeit bis zur Einführung des neuen Sozialtickets bleibt nach Mitteilung der Sozialsenatorin den berechtigten Sozialhilfeempfangenden die Möglichkeit, sich die Differenz zwischen der VBB-Umweltkarte und einem Eigenanteil von 20,40 Euro vom Sozialamt erstatten zu lassen.

Die Einführung eines Sozialtickets bereits zum April diesen Jahres lasse sich nicht mehr verwirklichen, stellt der Verkehrsverbund fest. Insbesondere seien die neuen Tarife einvernehmlich in allen Gremien einschließlich Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bereits verabschiedet.

Senatorin Heidi Knake-Werner: „Wir brauchen ein neues Konzept für das Sozialticket schon deshalb, weil durch die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe (Arbeitslosengeld II) ab Januar 2005 die Zahl der Bedürftigen deutlich ansteigen wird.“

Senator Harald Wolf: „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit BVG, S-Bahn und VBB zu einer guten Lösung kommen werden. Schließlich sind Sozialhilfeempfangende wie andere Bevölkerungsgruppen auch auf Mobilität angewiesen und eine potentielle Kundengruppe für den Öffentlichen Nahverkehr.“

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 90 13 – 74 18
E-Mail: pressestelle@senwiarbfrau.verwlt-berlin.de