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GIRLS' DAY: DIE ZUKUNFT IST WEIBLICH

Pressemitteilung vom 14.04.2004

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Harald Wolf ruft zur Teilnahme am Zukunftstag für Mädchen auf:

Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, ruft alle Berliner Schülerinnen der Klassen fünf bis zehn und die Berliner Wirtschaft dazu auf, sich am 22. April am Girls’ Day, dem Mädchen-Zukunftstag, zu beteiligen. Der Girls’ Day wird in Berlin und ganz Deutschland zum vierten Mal veranstaltet. Er soll Mädchen dazu ermuntern, Ausbildungen in technischen oder naturwissenschaftlichen Berufen, aber auch Führungspositionen in Wirtschaft und Verwaltung anzustreben. Denn auf diesen Gebieten sind Frauen immer noch deutlich unterrepräsentiert.

Harald Wolf: „Mädchen, die sich nur für Berufe interessieren, die als typisch weiblich gelten, nutzen ihre Möglichkeiten nicht aus. Und Unternehmen, die es versäumen, den weiblichen Nachwuchs zu fördern, riskieren in naher Zukunft Engpässe bei qualifiziertem Personal. Von gleichberechtigter Teilhabe an Ausbildungs- und Aufstiegschancen profitieren sowohl Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber als auch Beschäftigte. Ich freue mich deshalb, dass die Berliner Wirtschaft so viele Angebote am Girls Day macht, und rufe alle Schülerinnen dazu auf, dieses Angebot rege zu nutzen.“

Indem sie Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen oder Behörden besuchen, können sich die Schülerinnen über Ausbildungs- und Karrierechancen informieren. Dies ist auf verschiedenen Wegen möglich:

- Eltern können an diesem Tag ihre Töchter, deren Freundinnen, Patenkinder oder Enkel mit an ihre Arbeitsstätte nehmen und ihnen Einblick in ihre Berufswelt geben.

- Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen können Schülerinnen einladen, auf diese Weise Nachwuchs werben und Kontakte zu Schulen sowie künftigen Auszubildenden oder Studentinnen knüpfen.

- Schulen können den Girls’ Day für einen Schul- oder Projekttag – auch für Jungen – nutzen und wertvolle Kontakte zur Wirtschaft knüpfen.

Im vergangenen Jahr gab es in Berlin 106 Veranstaltungen mit 4.533 Teilnehmerinnen. In diesem Jahr beteiligen sich bereits rund 150 Firmen, Behörden und Institutionen mit mehr als 6400 Plätzen.

Auf Initiative der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen wurde ein Aktionsbündnis für den Girls’ Day gebildet, dem Handwerkskammer, IHK, UVB, Verband Deutscher Unternehmerinnen (VDU), DGB, der Bildungsträger Life e.V., die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Bezirke sowie die Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Sport, für Wissenschaft, Kultur und Forschung und für Wirtschaft, Arbeit und Frauen angehören.

Am Girls’ Day, dem 22. April, wird Senator Wolf um 9:00 Uhr das Ausbildungszentrum der BVG, Machandelweg 24, 14052 Berlin (U2 Olympiastadion) besuchen und dort mit Schülerinnen zusammen treffen, die den Girls’ Day bei der BVG erleben.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.girls-day.de

In Berlin finden sie folgende Ansprechpartnerinnen für den Girls’ Day:

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
Frau Gabriele Mansfeld – V C 3 -, Tel.: 90 13 – 89 40 in der Zeit von 8.00 bis 13.00 Uhr
eMail: Gabriele.Mansfeld@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport
Frau Elisabeth Müller- Heck – I E 2 – , Tel.: 90 26 – 57 01
eMail: Elisabeth.Mueller-Heck@senbjs.verwalt-berlin.de

sowie die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte in den Bezirken.

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 90 13 – 74 18
E-Mail: pressestelle@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de