Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

SENATOREN WOLF UND FLIERL PRÄSENTIEREN INITIATIVE FÜR DIE KULTURWIRTSCHAFT: KULTUR ALS WIRTSCHAFTSFAKTOR

Pressemitteilung vom 01.07.2004

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Sperrfrist 01.07.2004 19:00 Uhr ~V Es gilt das gesprochene Wort

Auf der Jahrestagung der Berliner Landesinitiative ~DProjekt Zukunft ~V Berlin in der Informationsgesellschaft~S im Schlüterhof des Deutschen Historischen Mu-seums stellen heute Wirtschaftssenator Harald Wolf und Kultursenator Dr. Thomas Flierl ihre gemeinsame Kulturwirtschaftsinitiative vor. Sie soll die Potenziale Berlins in diesem Bereich fördern und bündeln. Als erster Schritt soll ein Kulturwirtschaftsbericht die Strukturdaten der Branche und ihrer Teilmärkte analysieren, die Problemfelder benennen und Maßnahmen vorschlagen.

~DBerlin ist Kulturhauptstadt. Kunst und Kultur tragen nicht nur zum positiven Image der Stadt bei, sondern schaffen auch ökonomische Werte. Sie sind damit ein wichtiger Standortfaktor und ein strategisches Wachstumsfeld. Der Vergleich mit anderen Regionen zeigt, dass Berlin über ganz besondere Chancen als Stadt der creative industries verfügt~S, erläutert Harald Wolf, Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen. ~DDie Stärkung der Kulturwirtschaft sehe ich auch als Bestandteil der Wachstumsinitiative Berlin 2004-2014 an, die der Senat gemeinsam mit der Berliner Wirtschaft verfolgt.~S

In Berlins Kulturwirtschaft arbeiteten im Jahr 2002 mehr als 21.000 Unternehmen mit rund 110.000 sozialversicherten Beschäftigten. Sie erwirtschafteten einen Umsatz von knapp 10 Mrd. Euro und erreichten damit einen Anteil von 13,6 Prozent an der Wertschöpfung der gesamten Berliner Wirtschaft. Zur Kulturwirtschaft zählen die Teilmärkte Buch- und Presse, Musikwirtschaft, Film- und Fernsehwirtschaft, Multimedia, bildende Kunst, Werbung, Mode, Design, Kunsthandwerk, darstellende Kunst sowie das kulturelle Erbe und Architektur.

Kultursenator Flierl: ~DDie Kulturökonomie der Stadt Berlin wird von einer Vielfalt kultureller Prozesse getragen, die jeweils durch unterschiedliche ökonomische Dimensionen charakterisiert sind. Die genannten Zahlen verdeutlichen das wirtschaftliche Potenzial und die Dynamik des Gesamtsektors bzw. seiner Subsektoren im volkswirtschaftlichen Branchenvergleich. Sie bestätigen einen mehrjährigen internationalen Trend.

Mein besonderes kulturpolitische Interesse an der Initiative besteht darin, Synergien zwischen staatlich gefördertem und privatem Kultur- und Kreativwirtschaftsbetrieb sichtbar zu machen und zu stärken. Dies wird dann auch zu einer veränderten stadtpolitischen Wahrnehmung beitragen: Weg vom Ausgaben- und Kostenproblem und hin zu einer Sichtweise, die Kultur als Faktor ökonomischer Zukunftsgestaltung und als stadtpolitisch vorrangig zu entwickelndes Innovations- und Investitionsfeld begreift.~S

Die Kurzinfo zur ~DKulturwirtschaft in Berlin~S finden Sie im Internet-Auftritt der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen unter folgender Adresse:

[[http://www.berlin.de/sen/waf/register/kulturwirtschaft.html|http://www.berlin.de/sen/waf/register/kulturwirtschaft.html]]

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 90 13 – 74 18
E-Mail: pressestelle@senwaf.verwalt-berlin.de