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Förderung für den Forschungsverbund Berliner und Brandenburger zeithistorischer Forschungseinrichtungen und Gedenkstätten

Pressemitteilung vom 30.11.2004

Der Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin, Dr. Thomas Flierl, und die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg fördern seit dem 1. November 2004 einen Verbund Berliner und Brandenburger zeithistorischer Forschungseinrichtungen und Gedenkstätten. Die Geschäftsstelle wird am Zentrum für Zeitgeschichtliche Forschung Potsdam (ZZF) angesiedelt sein. Dieses Verbundvorhaben geht auf eine Arbeitsgruppe zurück, die sich unter Federführung des ZZF am 2. Runden Tisch zur Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts konstituiert hat , zu dem Senator Dr. Thomas Flierl im April 2003 eingeladen hatte. Zur Arbeitsgruppe gehören Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Zentrums für Zeitgeschichtliche Forschung Potsdam, des Forschungsverbunds SED-Staat der Freien Universität Berlin, der Gedenkstätte Hohenschönhausen, der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Stiftung Topographie des Terrors und der Gedenkstätte deutscher Widerstand.

Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl: „Ich freue mich, dass es uns gemeinsam mit Brandenburg gelungen ist, dieser Verbundinitiative eine Anschubfinanzierung zu geben und damit eine verbesserte Kooperation zwischen zeithistorischen Forschungseinrichtungen und Gedenkstätten in Gang zu setzen. Beabsichtigt ist damit gleichzeitig, gemeinsame Aktivitäten für eine Forschung, die sich mit den Systembrüchen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigt, zu unterstützen und die Ergebnisse öffentlich präsentieren zu können.“

Die zunächst auf ein Jahr befristete Förderung in Höhe von rd. 90 T€, die sich Berlin und Brandenburg im Verhältnis 2 : 1 teilen, ist mit der Erwartung verbunden, dass sich dieser Verbund ein Forschungsprogramm gibt, dem sich alle Verbundsmitglieder verpflichtet fühlen.

In diesem Falle besteht die Option, die Förderung maximal 2 weitere Jahre fortzusetzen.

Rückfragen:
Dr. Brigitte Reich
Telefon: 90 228 204
E-Mail: brigitte.reich@senwfk.verwalt-berlin.de