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KÜNSTLERISCHER NEUANFANG AM PODEWIL

Pressemitteilung vom 09.07.2004

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilt mit:

Der Aufsichtsrat der Berliner Kulturveranstaltungs-GmbH (BKV) hat auf seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch über den zukünftigen Spielbetrieb im Podewil entschieden. Der Aufsichtsrat folgt damit der Empfehlung einer Jury, die nach einem Interessenbekundungsverfahren mehrere Konzepte in die engere Wahl nahm und diese in einem Ranking dem Aufsichtsrat vorlegte.

Die Jury hält das künstlerische Konzept „podewil plus parochial“ von Detlev Schneider, Carsten Seiffarth und Andreas Broeckmann für am geeignetsten, um den Spielbetrieb im Podewil zu gestalten. Ihr Konzept sieht vor, das barocke Ensemble von Podewil und Parochialkirche polymedial zu nutzen. Der künstlerische Schwerpunkt liegt auf medialer Performance, Klangkunst/Musik und Medienkunst. Dieses Konzept soll zeitnah umgesetzt und zu Beginn 2005 präsentiert werden.

Des weiteren empfahl die Jury, einige Überlegungen von André Thériault in die konzeptionelle und räumliche Gestaltung des künftig im Podewil angesiedelten Kulturdienstleisters mit einzubeziehen, um für die Berliner Tanzszene hier eine Operationsbasis zu erhalten.

Die Jury, der zehn Bewerbungen zur Begutachtung vorlagen, gehörten Heidi Grundmann (Kulturredakteurin ORF, Wien), Jens Cording (SiemensArt, München), Hans-Peter Kuhn (Künstler, Berlin), Arndt Wesemann (Redakteur „ballett-tanz“, Berlin), Georg Vierthaler (Aufsichtsrat der BKV, Berlin), Susanne Binas (Geschäftsführerin der BKV, Berlin) an.

Rückfragen:
Annette Walz
Telefon: 90 228 208
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