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VERLEIHUNG DES PETER-JOSEPH-LENNÉ-PREIS 20004

Pressemitteilung vom 22.10.2004

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

In einem Festakt erfolgt heute um 15.00 Uhr die Vergabe der diesjährigen Peter-Joseph-Lenné-Preise im Fakultätsforum des Architekturgebäudes der TU Berlin. Die Senatorin für Stadtentwicklung, Frau Ingeborg Junge-Reyer, nimmt die Preisverleihung vor und eröffnet die Ausstellung mit den besten und interessantesten Arbeiten.

In diesem Jahr hatten 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus insgesamt 16 Ländern 104 Entwürfe zu den drei gestellten Aufgaben eingereicht. Den Festvortrag zum Thema „Materielle und inmaterielle Werte von Kulturgütern und die Gartendenkmalpflege“ hält der Nestor der polnischen Denkmalpflege Prof. Andrzej Tomaszewski aus Warschau.

Der seit 1965 jährlich, nunmehr zum 37. Mal vergebene Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin ist international der größte Ideenwettbewerb zur Förderung junger Fach-leute im Bereich der Garten- und Landschaftsarchitektur und der Landschaftsplanung.

Der Peter-Joseph-Lenné-Preis ist in allen deutschen Bundesländern unter den Fach-leuten der Freiraum-, Garten- und Landschaftsplanung und in den ausbildenden Fach-richtungen der deutschen Hochschulen bekannt und anerkannt.

Auch international wird dieses Wettbewerbsverfahren zur Förderung junger Fachleute auf dem Gebiet der Freiraumplanung und Freiraumgestaltung über Deutschland und Europa hinaus weithin beachtet.

In diesem Jahr wurden als Themen vorgegeben: Vorschläge zur interimistischen Gestaltung des Schlossplatzes in Berlin-Mitte, ein exemplarischer Umweltbericht für ein neues Wohngebiet am Mauerpark in Berlin und ein landschaftsplanerisches Konzept für den Raum zwischen Ahlbeck und Œwinoujœcie / Polen auf der Insel Usedom.

Die Aufgabe im Bereich Grünordnungsplanung wurde mit Unterstützung der Techni-schen Fachhochschule Berlin ausgeschrieben. Bei der Ausschreibung im Bereich Landschaftsplanung erhielt die Senatsverwaltung die Hilfe von Fachleuten aus Mecklenburg-Vorpommern, polnischen Fachleuten und von zwei namhaften Berliner Planungsbüros.

Das Preisgericht tagte unter dem Vorsitz von Frau Ulla Luther, Architektin und Stadtplanerin am 12. und 13. August 2004. Der Jury gehör-ten die Preisrichter:

- Dorothea Dubrau, Stadträtin, Bezirksamt Mitte von Berlin
- Deniz Dizici, Lenné-Preisträger 2002 und 2003, Landschaftsplaner, Berlin
- Prof. Günter Nagel, Landschaftsarchitekt, Leiter der Abteilung Baukunst der Aka-demie der Künste Berlin, Vorsitzender des Fachausschusses des Peter-Joseph-Lenné-Preises, Hannover
- Beate Profé, Referatsleiterin Freiraumplanung und Stadtgrün, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
- Annalie Schoen, Referatsleiterin Entwicklungsmaßnahme Hauptstadt, Senats-verwaltung für Stadtentwicklung
- Dr. Frank Scholles, Freiraum- und Landschaftsplaner, Universität Hannover Hannover
an.

Das Preisgericht konnte in den Bereichen Garten- und Landschaftsarchitektur und im Bereich Landschaftsplanung für sehr gute Arbeiten je einen Lenné-Preis vergeben. Preisträger sind ein Team der Technischen Universität Berlin und ein Team der Techni-schen Universität Dresden.

Außerdem wurden fünf weiteren Arbeiten aus allen drei Bereichen Peter-Joseph-Lenné-Anerkennungen zugesprochen.

Die Gewinner der Peter-Joseph-Lenné-Preise 2004sind:

im Bereich Garten- und Landschaftsarchitektur
- Schlossplatz Berlin-
die deutsch-französische Teamarbeit:
von 4 Studierenden der TU Berlin
und einem Austauschstudenten aus Versailles

- Björn Höltje, Berlin
- Daniel Huffschmid, Berlin
- Nil Lachkareff, Versailles
- Matthias Schlosser, Berlin
- Ellen Richter, Berlin

im Bereich Landschaftsplanung – Ahlbeck – Œwinoujœcie -
die Arbeit eines Teams von Studenten der
Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung
der TU Dresden.

- Alexander Kochan, Dresden
- Bodo Schulze, Dresden
- Martin Stockmann, Dresden

Die Ausstellung der Ergebnisse des Peter-Joseph-Lenné-Preises 2004 im Fakultätsfo-rum des Architekturgebäudes der TU Berlin, Straße des 17. Juni
152, ist vom 23.10 bis 07.11.2004 montags bis freitags von
9.00 bis 18.00 Uhr; sonnabends und sonntags 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Rückfragen:
Manuela Damianakis
Telefon: 9012-5800
E-Mail: manuela.damianakis@senstadt.verwalt-berlin.de