NEUES BERLINER OLYMPIASTADION ERHÄLT STAHLBAUPREIS 2004

Pressemitteilung vom 13.10.2004

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

Der Deutsche Stahlbaupreis, der unter 69 Einrichtungen entschieden wurde, geht in diesem Jahr an die gelungene Sanierung und Modernisierung des Berliner Olympiastadions. Dabei wird im Besonderen die Tribünenüberdachung der Architekten Gerkan Marg und Partner sowie der Ingenieure Krebs und Kiefer, aber auch „das Zusammenführen einer Vielzahl einflussnehmender Parameter aus Sport, Denkmal und deutscher Geschichte, die in ein stimmiges und ausgewogenes Gesamtkonzept umgesetzt wurden“, gewürdigt, wie es das Urteil der Jury zum 1. Preis begründet.

Mit dem alle 2 Jahre verliehenen Preis wird die beeindruckende „Synthese aus Alt und Neu“ in der Fachwelt geehrt. Damit ist die Entscheidung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als Auftraggeber dieses Konzeptes aufgegangen. Senatorin Junge-Reyer freut sich über die fachliche Würdigung, des auch von der Bevölkerung mit großem Zuspruch bedachten neuen Olympiastadions: „Ich bin froh, dass wir den Mut hatten, dem historischen Erbe des Stadions mit einem solchem ausgewogenen Konzept zu begegnen.“

Auch die bauliche Umsetzung des Konzeptes und die Begleitung durch eine eigens gebildete Projektgruppe bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung waren erfolgreich. Mit der umgesetzten optischen Leichtigkeit des Daches auf dem schweren Stadiondenkmal erfährt das neue Olympiastadion eine gelungene Integration, bei der auch mit der westlichen Öffnung des Daches der räumliche Kontext zum Gesamtgelände eingearbeitet wurde.

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Manuela Damianakis
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