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SCHUL- UND SPORTANLAGENSANIERUNGSPROGRAMM ZEIGT WEITER ERFOLGE

Pressemitteilung vom 20.09.2004

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

Im Rahmen eines Presserundganges informieren sich am heutigen Montag, dem 20. September 2004, Stadtentwicklungssenatorin, Ingeborg Junge-Reyer, und Schulsenator, Klaus Böger, über das Schul- und Sportanlagensanierungsprogramm 2004. Insgesamt stehen aus diesem Programm, das 1998 vom Senat aufgelegt wurde, in diesem Jahr 47, 5 Mio. Euro zur Verfügung.
Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln werden eklatante Mängel an Schulen und Sportanlagen beseitigt. Anhand von den Bezirken eingereichter Prioritätenlisten werden auf der Basis der Bevölkerungszahlen 70 % des Programmvolumens auf die Bezirke verteilt. Die restlichen 30 % der Mittel werden gezielt für Sanierungsschwerpunkte in sozial benachteiligten Gebieten – wie. z.B. innerhalb der Aktionskulisse „Soziale Stadt“ – eingesetzt. Auch hier erfolgt die Verteilung nach Maßgabe der bezirklichen Prioritätenlisten.

Darüber hinaus können durch Verknüpfungen unterschiedlicher Förderprogramme mit dem Schul- und Sportanlagensanierungsprogramm Mittel aus den verschiedenen Förderungen kombiniert werden. So z.B. mit der „Beschäftigung schaffende Infrastrukturförderung“ (BSI) des Landesarbeitsamtes oder dem „Investitionsprogramm Zukunft, Bildung und Betreuung“ (IZBB) der Bundesregierung.

Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer: „Mit dem Schul- und Sportanlagensanie-rungsprogramm wollen wir unseren Kindern und Jugendlichen ein Umfeld bieten, in dem das Lernen positiv unterstützt und gefördert wird. Denn die Gestaltung von Gebäuden hat einen großen Einfluss auf die Entwicklung, das Sozialverhalten und die Motivation der Menschen, die tagtäglich in ihnen leben und arbeiten. Die Schule ist konstituierender Bestandteil unserer Gesellschaft, sie ist außerordentlich wichtig für die soziale Integration von Schülerinnen und Schüler.“

Bildungssenator Böger: „Wir wollen Bildung in Berlin nachhaltig voranbringen. Das ist gewiss nicht allein eine Frage des Geldes, aber ohne Investitionen wird uns diese Herkulesaufgabe auch nicht gelingen. In Berlin hat Bildung Priorität, das bilden der Haushaltsplan und das Berliner Schulgesetz gleichermaßen ab. Neben intensiven Bemühungen um eine Verbesserung der Qualität des Unterrichts und mehr Eigenverantwortung für die einzelne Schule unternehmen wir enorme Anstrengungen, Schulgebäude und Schulumfeld so zu gestalten, dass Schule zu einem Lern- und Lebensort wird, an dem Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sich gern aufhalten. Nur mit dieser Unterstützung können Bildungswille und pädagogische Arbeit Früchte tragen.“

Der Startpunkt des Besichtigungsrundganges ist das Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasium in der Rheinsberger Straße 4/5, Berlin-Mitte. Seit 2001 sind in dieser Schule u.a. zur Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes, der Seitenflügel und Daches sowie zur Sanierung des sogenannte „Übehauses“ und der Aula Mittel in Höhe von knapp 1,8 Mio. Euro geflossen.

Im Anschluss wird die Papageno-Grundschule in der Bergstraße 58, Berlin-Mitte, besichtigt. Hier erfolgte im Jahre 2003 zunächst die Erneuerung der Heizungsanlage, die Einrichtung von Brandschutz- und Sicherheitsmaßnahmen sowie die Instandsetzung des Daches des Hortgebäudes. Seit diesem Jahr werden die Klassenräume und die Außenfassade des Schulgebäudes saniert. Insgesamt wurden für diese Maßnahmen ca. 0,6 Mio. Euro aus dem Sanierungsprogramm zur Verfügung gestellt.

Seit Programmbeginn wurden in rund 1.277 Einzelmaßnahmen, wie z.B. Sanierung von Klassen- und Fachräumen, Sanitäreinrichtungen, Schulhöfen, Sportplätze und Sportplatzgebäude mehr als 300 Mio. Euro in die Schul- und Sportanlagensanierung investiert. Zusätzlich bieten diese durch das Land finanzierten Sanierungsmaßnahmen oft den Startpunkt für andere Förderprogramme oder Förderinitiativen der einzelnen Schulen, bei der Schul- und Sportanlagensanierung weiter zu machen.

Das Programm 2004 umfasst insgesamt 214 Projekte zur Schul- und Sportanlagensanierung. In den Schulen werden Instandsetzungen von Klassen- und Fachräumen, Sanitäranlagen, aber auch Fassaden- und Dacherneuerungen durchgeführt. Im Bereich der Sportanlagen werden 34 Maßnahmen umgesetzt. Für diese Maßnahmen wurden in diesem Jahr rund 47,5 Mio. Euro bereitgehalten.

Das Sanierungsprogramm wird wegen seiner Erfolge in der Vergangenheit weiter fortgeführt. Es sind bereits für 2005 mehr als 280 Maßnahmen aus den Bezirken angemeldet. Seitens des Senats werden Mittel in Höhe von rund 45,5 Mio. Euro bereitgehalten.

Rückfragen:
Manuela Damianakis
Telefon: 90125673
E-Mail: manuela.damianakis@senstadt.verwalt-berlin.de