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Frauen bauen Brücken zwischen Ost und West: Justizsenatorin Karin Schubert betont Bedeutung des Frauenbrückepreises Ost-West

Pressemitteilung vom 05.11.2004

Die Senatsverwaltung für Justiz teilt mit:

Justizsenatorin Karin Schubert lobt Engagement der drei Frauen, denen heute der „Frauenbrücke-Preis für die innere Einheit in Deutschland“ verliehen wird. Die noch geheimen Preisträgerinnen werden für ihren Einsatz für gelebte Toleranz ausgezeichnet.

Justizsenatorin Karin Schubert:
„Frauen, die eine Brücke zwischen Ost und West schlagen, sind auch 15 Jahre nach der Einheit Deutschlands nicht überflüssig, sondern vielleicht notwendiger als noch vor einigen Jahren. Aus verschiedenen Ereignissen der letzten Zeit ist erkennbar, dass in vielen Köpfen noch immer eine Trennung zwischen Ost und West empfunden wird und noch einiges getan werden kann und muss. Dass inzwischen über 300 Frauen als Mitglieder der Frauenbrücke Ost-West lieber ‚miteinander’ statt ‚übereinander’ reden, ist ein wichtiger Schritt, um die verschiedenen Regionen weiter zusammenwachsen zu lassen. Als Schirmfrau und Stiftungsbeirätin freue ich mich besonders, dass damit drei Frauen ins Rampenlicht treten, die sonst im Stillen agieren.“

Der Frauenbrückepreis wird heute im Alten Rathaus in Potsdam übergeben. Er ist mit 1.000 Euro dotiert. Den Festvortrag „Der Deutsche Weg“ hält Prof. Egon Bahr.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und über die Stiftung und deren Wirken erhalten Sie bei der Bundesgeschäftsstelle, Frau Helga Niebusch-Gerich, unter:
[[http://www.frauenbruecke-ost-west.de|www.frauenbruecke-ost-west.de]]

Rückfragen:
Andrea Boehnke
Telefon: 9013-3633
E-Mail: pressestelle@senjust.verwalt-berlin.de