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EINLADUNG AN DIE PRESSE ZUM TAG DER OFFENEN TÜR IN DER JVA HAKENFELDE/NEBENANSTALT KISSELNALLEE

Pressemitteilung vom 01.09.2004

Die Senatsverwaltung für Justiz teilt mit:

Die Justizvollzugsanstalt Hakenfelde/Nebenanstalt Kisselnallee öffnet sich für die Bevölkerung und informiert über die Unterbringung im offenen Vollzug in Berlin.

Journalistinnen und Journalisten und alle Berlinerinnen und Berliner sind ganz herzlich eingeladen

am Freitag, 03. September 2004,
von 11.00 bis 17.00 Uhr.

Justizsenatorin Karin Schubert wird ab 13.00 Uhr an diesem Tag in der JVA Hakenfelde, Kisselnallee 19 in 13589 Berlin anwesend sein.

Information:
Die Justizvollzugsanstalt Hakenfelde/Nebenanstalt Kisselnallee ist eine so genannte Anstalt des offenen Vollzuges. In der JVA Hakenfelde sind zur Zeit insgesamt 410 Gefangene untergebracht. In der Nebenstelle Kisselnallee befinden sich 141 Gefangene. Hier werden vor allem männliche erwachsene Gefangene untergebracht, die zu einer Freiheitsstrafe von unter 2 Jahren verurteilt wurden und die sich zum Strafantritt selbst gestellt haben.

Im Strafvollzugsgesetz ist geregelt, dass Gefangene nach Möglichkeit im offenen Vollzug untergebracht werden sollen. Den Gefangenen ist es dabei möglich – nach eingehender Prüfung ihrer Eignung und häufig auch nach einer vorangegangenen Unterbringung in einer Anstalt des geschlossenen Vollzuges (z.B. Tegel und Charlottenburg) – die Anstalt für einige Stunden oder einzelne Tage zu verlassen. Schließlich besteht für besonders geeignete Personen auch die Möglichkeit als „Freigänger“ außerhalb der Anstalt einer beruflichen Tätigkeit oder Berufsbildungsmaßnahme nachzugehen, wobei sie abends in die Anstalt zurückzukehren haben. Durch diese Form des Vollzuges werden die Gefangenen auf ein geregeltes Leben in wirtschaftlich unabhängiger Position vorbereitet, um so einem späteren Rückfall vorzubeugen.

Rückfragen:
Andrea Boehnke
Telefon: 9013-3633
E-Mail: pressestelle@senjust.verwalt-berlin.de