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ANWÄLTE NEHMEN VERANTWORTUNG ERNST: JUSTIZSENATORIN SCHUBERT LOBT ENGAGEMENT DER RECHTSANWALTSCHAFT FÜR NACHWUCHS

Pressemitteilung vom 30.09.2004

Die Senatsverwaltung für Justiz teilt mit:

Justizsenatorin Karin Schubert lobt das Engagement der Berliner Anwaltschaft, die im Rahmen der neuen Juristenausbildung mit zahlreichen Maßnahmen, Kursen und Angeboten die Juristenausbildung mitgestaltet. Seit November 2003 absolvieren Referendarinnen und Referendare in Berlin ihren Vorbereitungsdienst nach neuem Recht. Ein wesentliches Element der Reform ist die stärkere Ausrichtung auf den Anwaltsberuf, den ein Großteil der Referendarinnen und Referendare nach Abschluss der Ausbildung ergreift.

Justizsenatorin Karin Schubert:
„Ich bin sehr froh, dass die berechtigte Forderung der Anwaltschaft nach mehr Praxisorientierung in der Ausbildung nun so engagiert durch diejenigen umgesetzt wird, die am Besten wissen, welche Anforderungen der Beruf des Anwalts stellt: Die Anwaltschaft selbst. Die Rechtsanwaltskammer Berlin hat sich in lobenswerter Weise in die Ausbildung der zukünftigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte eingebracht und damit gezeigt, dass sie ihre neue Mitverantwortung für die Ausbildung von jungen Juristinnen und Juristen ernst nimmt. So hat die Rechtsanwaltskammer keine Kosten und Mühen gescheut und sich zum Beispiel bei der Anwerbung von qualifizierten Arbeitsgemeinschaftsleitern beteiligt. Ich bin sicher, dieses beispielhafte Engagement wird sich dadurch auszahlen, dass hochqualifizierte Nachwuchsanwälte gut in den Beruf starten können.“

Am 1. Oktober beginnt für die ersten 149 Referendarinnen und Referendare die erste Anwaltsstation nach reformiertem Recht in Berlin. Die zuvor 3 Monate dauernde anwaltliche Pflichtstation ist durch die Reform auf 9 Monate verlängert worden. Die Rechtsanwaltskammer beteiligt sich an der Gestaltung, Organisation und Finanzierung dieses Ausbildungsteils in vielfältiger Weise.

Rückfragen:
Andrea Boehnke
Telefon: 9013-3633
E-Mail: pressestelle@senjust.verwalt-berlin.de