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Dokumentation zum 1. Berliner Integrationstag erschienen

Pressemitteilung vom 16.12.2004

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz – Beauftragter für Integration und Migration – teilt mit:

Integrationspolitik in den Quartieren – unter diesem Motto stand der 1. Berliner Integrationstag am 13. September in der Werkstatt der Kulturen. Gemeinsam mit der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, der Vorsitzenden des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen, Dr. Petra Leuschner, forderte Berlins Migrationsbeauftragter Günter Piening eine stärkere Ausrichtung der Integrationspolitik auf die Innenstadtbezirke mit hohem Migrantenanteil.

Gerade diese Bezirke, so belegt es auch der Berliner Sozialstrukturatlas, sind von sich verstärkenden Verarmungsprozessen geprägt. Wichtige Kennziffer dafür ist die hohe Arbeitslosigkeit. Über 40% beträgt sie unter der ausländischen Wohnbevölkerung.
Auf dem diesjährigen Integrationstag wurden Wege und Lösungsansätze für eine kiezorientierte Integrationspolitik diskutiert. Ein wichtiger und Erfolg versprechender Ansatz ist dabei in Berlin das Quartiersmanagement.

Bei allen Defiziten und Problemen etwa auf dem Bildungssektor, der Sprachkompetenz von Migrant/innen oder der Situation auf dem Arbeitsmarkt, darf man aber auch die Chancen und Potenziale nicht vernachlässigen, die gerade die ethnischen Ökonomien in einer von Einwanderung geprägten Stadt wie Berlin bedeuten. Das bestätigt auch die auf dem Integrationstag vorgestellte OECD-Studie, die den Fokus auf neue Methoden zur Aktivierung von Eigenverantwortung und des Engagements von Unternehmen und Bürgern in ihren Nachbarschaften legt. Realisiert wurde die Studie mit Unterstützung der Investitionsbank Berlin.

Verliehen wurde an diesem Tag auch der diesjährige Integrationspreis an engagierte Projekte für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund.

Die Ergebnisse der Diskussionen auf dem Integrationstag, insbesondere auch die Protokolle der verschiedenen Arbeitsgruppen, hat der Integrations- und Migrationsbeauftragte jetzt in einer Dokumentation zusammengefasst.

Als PDF-Dokument kann sie kostenlos bestellt werden unter Tel.: 9017 2351 oder per e-mail unter Integrationsbeauftragter@auslb.verwalt-berlin.de Für den Ausdruck der Dokumentation wird eine Schutzgebühr von 2,00 € berechnet.
Darüber hinaus ist sie auch kostenfrei abrufbar auf der Internetseite des Integrationsbeauftragten unter: [[http://www.berlin.de/auslb|www.berlin.de/auslb]]

Rückfragen:
John Röhe
Telefon: 9017 2357
E-Mail: John.Roehe@auslb.verwalt-berlin.de