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Neuer Stadtteilzentrenvertrag auf den Weg gebracht

Pressemitteilung vom 15.12.2004

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Heute Nachmittag unterzeichnet die Staatssekretärin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Dr. Petra Leuschner gemeinsam mit den Vertragspartnern, dem Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Oswald Menninger und dem Staatssekretär der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Thomas Härtel, den 2. Folgevertrag Stadtteilzentren.

Über den Vertrag werden in allen 12 Bezirken insgesamt 40 Einrichtungen gefördert, davon 27 Nachbarschaftszentren, 12 Selbsthilfekontaktstellen und die Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle SEKIS als überregionales Projekt. Der Vertrag beginnt am 1. Januar 2005 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Er ist mit einem Finanzvolumen von 10,32 Mio € ausgestattet (jährlich 3.441.000,- €).

Der Vertrag hat das Ziel, ein vielfältiges und attraktives Gemeinschaftsleben der Menschen in einem Stadtteil zu fördern und weiterzuentwickeln. Er wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband in Abstimmung mit den Dach- und Fachverbänden der Nachbarschaftsarbeit und Selbsthilfeunterstützung (Verband für sozial-kulturelle Arbeit, Landesgruppe Berlin e.V., Verband der Berliner Selbsthilfekontaktstellen e.V.) und den Bezirken umgesetzt.

Seit 1998 bestehen Verträge zur Förderung von Stadtteilzentren. Jetzt wird der 2. Folgevertrag auf den Weg gebracht. Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner lobt das erprobte Zusammenwirken der Vertragspartner. „Die Fortschreibung des Vertrages ist ein Erfolg für die weitere Entwicklung, den Ausbau und die Sicherung der Nachbarschaftsarbeit und der Selbsthilfe. Stadtteilzentren bieten Bürgerinnen und Bürgern Orte und Bedingungen für die Entfaltung sozialen Engagements und für Eigeninitiative. Das Angebot in den Stadtteilzentren ist generationsübergreifend, multikulturell und bedarfsorientiert. Die Zentren sind Spiegelbilder des jeweiligen sozialen Umfelds und wirken im Stadtteilleben integrativ, motivierend und sozialgestalterisch. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement ist wichtig, um die Entwicklung in den Stadtteilen koordiniert voranzubringen.

Der Stadtteilzentrenvertrag trägt insgesamt zum Erhalt und Ausbau der sozialen Infrastruktur unserer Stadt bei,“ betont Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 90282743
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