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Berliner Integrationspreis 2004 geht an den Bäckereibetrieb Frank Plötner

Pressemitteilung vom 03.12.2004

Sperrfrist beachten: 15.00 Uhr!

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

27 Berliner Betriebe unterschiedlicher Branchen und Größe haben sich an dem Wettbewerb um das behindertenfreundlichste Unternehmen der Stadt beteiligt. Die Senatsverwaltung und das Landesamt für Gesundheit und Soziales – Integrationsamt – hatten zum 2. Mal den Integrationspreis ausgelobt. Der Jury fiel die Auswahl nicht leicht, denn viele der Bewerber überzeugten mit beeindruckenden Konzepten und Quoten zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Dennoch galt es, ein Unternehmen herauszustellen.

Den Integrationspreis 2004 erhält die Bäckerei Frank Plötner. Der Handwerksbetrieb ist an 8 Standorten in Berlin vertreten und beliefert auch zahlreiche Einrichtungen in Berlin. Im Unternehmen sind insgesamt 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, 11 von ihnen sind schwerbehindert, für 3 von ihnen ist eine Mehrfachanrechnung durch die Bundesagentur für Arbeit erfolgt. Der Arbeitgeber hat damit eine Quote von 32,5 %. Nach der gesetzlich vorgeschriebenen Quote müsste der Betrieb nur 2 schwerbehinderte Menschen beschäftigen. Arbeitgeber Herr Plötner hat seit 1999 acht schwerbehinderte Berlinerinnen und Berliner eingestellt. Sie arbeiten in allen Bereichen, wie z. B. beim Transport, in der Verwaltung, im Verkauf und in der Produktion. Hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass fünf der schwerbehinderten Mitarbeiter bei ihrer Einstellung durch Frank Plötner schon über 50 Jahre alt waren.

Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner, die den Preis heute um 15.00 Uhr im Roten Rathaus überreicht, gratuliert Herrn Frank Plötner sehr herzlich zu der Auszeichnung. Die Senatorin dankt ihm für sein außergewöhnliches Engagement bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. „In der Bäckerei Frank Plötner wird eindrucksvoll gezeigt, dass es auch in Zeiten angespannter Arbeitsmarktsituation möglich ist, Menschen mit schweren Behinderungen voll in den Betrieb zu integrieren. Hier arbeiten die behinderten Angestellten quer durch alle Bereiche. Es gibt kein Misstrauen gegenüber den Arbeitsleistungen schwerbehinderter Menschen. Im Gegenteil. Ihnen wird in dem traditionsreichen Berliner Bäckerei-Betrieb eine dauerhafte Beschäftigung entsprechend ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten ermöglicht. In diesem Handwerksbetrieb gibt es keine Barrieren mehr, vor allem nicht in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Teamarbeit von behindertem und nichtbehindertem Personal in der Bäckerei Plötner hat sich auch unter sehr harten Wettbewerbsbedingungen in der freien Wirtschaft bewährt und ist in ihrer täglich praktizierten sozialen Verantwortung für unsere Stadt beispielgebend.“

Homepage: [[http://www.baeckerei-ploetner.de|www.baeckerei-ploetner.de]]

Rückfragen:
Regina Kneiding
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