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Senatorin Knake-Werner: Neues „Café Konzerthaus“ bietet behinderten Menschen attraktive Arbeitsplätze

Pressemitteilung vom 22.11.2004

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Heute eröffnet im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt ein neues Café. Eine Tatsache, die Besucherinnen und Besucher des berühmten Hauses ebenso erfreuen wird wie die Menschen, die hier neue Arbeitsplätze gefunden haben. Betrieben wird das neue „Café Konzerthaus“ wie bereits das Casino und die Kantine des Konzerthauses von der Mosaik-Services Integrationsgesellschaft mbH. In diesen drei gastronomischen Einrichtungen des Hauses arbeiten nunmehr 20 Menschen, 13 von ihnen sind schwerbehindert. Das Integrationsamt Berlin fördert diese Arbeitsplätze mit einem Zuschuss von insgesamt 400.000 €.

Die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Dr. Heidi
Knake-Werner, die heute das neue Café mit eröffnet, ist sehr erfreut über die hier neu entstandenen Beschäftigungsmöglichkeiten für behinderte Menschen. Sie erklärt: „An einer der besten Adressen der Stadt einen Arbeitsplatz zu haben, ist etwas ganz besonderes. 13 neue Arbeitsplätze für behinderte Menschen sind im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt entstanden. Dies ist vor allem dem Engagement der Mosaik-Service Integrationsgesellschaft – dem größten Integrationsbetrieb der Stadt – zu danken. Der Betrieb steht beispielhaft für gelungene berufliche Förderung und Wiedereingliederung von Menschen mit Behinderungen auf dem 1. Arbeitsmarkt. 60 % der rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind schwerbehinderte Menschen mit überwiegend psychischen Erkrankungen. Die Qualität des gastronomischen Angebotes an allen Standorten des Integrationsunternehmens und die Leistungsfähigkeit der schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigt, wie hoch deren Motivation ist.

Erwerbstätigkeit ist persönlichkeitsprägend und eine wichtige Quelle für das Selbstwertgefühl. Um so mehr gilt das für Menschen, die mit Beeinträchtigungen leben müssen und für die es ohne Berufstätigkeit ganz besonders schwer ist, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Es ist unsere Aufgabe, die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben zu sichern. Wir verzeichnen in Berlin dabei einen positiven Trend – bei der anhaltend schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt besonders erfreulich. Im Oktober 2004 waren unter den Arbeitslosen Berlinerinnen und Berlinern 3,4 % schwerbehinderte Menschen. Damit ist die Quote im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,5 % zurückgegangen.

Wir bauen auch in Zukunft auf soziales Engagement, wie wir das in den 15 Integrationsunternehmen der Stadt finden. Es ist wichtig, um die Beschäftigungs-förderung für benachteiligte Menschen aktiv voranzubringen und gleichzeitig interessante, vielseitige und behindertengerechte Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten,“ so die Senatorin.

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Regina Kneiding
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