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Senatorin Knake-Werner eröffnet modellhafte Ausbildung in der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege

Pressemitteilung vom 29.10.2004

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Die demographische Entwicklung und sich verändernde Krankheitsbilder haben Auswirkungen auf alle Gesundheitsberufe, vor allem aber auf die Pflege. Berufsinhalte der Alten- und Krankenpflege lassen sich immer weniger voneinander trennen. Es ist notwendig geworden, neue Wege in der Ausbildung der Alten- und Krankenpflegeberufe zu gehen. Berlin etabliert gegenwärtig drei modellhafte Ausbildungsgänge in diesen Berufen. Einer dieser neuartigen Ausbildungsgänge startet am kommenden Montag, dem 1. November, in der Charité. Dann eröffnet die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Dr. Heidi Knake-Werner eine integrierte Ausbildung für die Fachrichtungen Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege an der Schule für Kranken- und Kinderkrankenpflege der Charité.

Die Senatorin dankt in ihrem Grußwort der Charité und deren Kooperationspartnern bei diesem Projekt – dem Evangelischen Geriatrie-Zentrum Berlin und der Lazarus-Berufsfachschule für Altenpflege Berlin – für das Engagement bei der Erprobung neuer Ausbildungsmodelle. Die Senatorin betont: „Ich freue mich darüber, dass im Land Berlin ein drittes Modellprojekt zur weiteren Entwicklung der Pflegeberufe realisiert werden kann. Seit kurzem laufen der Modellstudiengang `Bachelor of Nursing` an der Evangelischen Fachhochschule Berlin und die Modellausbildung `Generalistische Pflegeausbildung` an der Wannsee-Schule.

Mit dem Konzept der Integrierten Ausbildung an der Charité wird ein Modell erprobt, in dem nicht nur die drei Richtungen der Kranken- der Kinderkranken- und der Altenpflege miteinander verzahnt werden. Vielmehr werden auch andere Berufe einbezogen wie Diätassistenten, Physiotherapeuten, Logopäden, die Operationstechnischen Assistentinnen und Assistenten und Hebammen. Damit wird das Ziel verfolgt, die Ausbildung und spätere Praxis interdisziplinär und multiprofessionell zu gestalten. Dies geschieht im Interesse der Patientinnen und Patienten, denn die Absolventinnen und Absolventen werden damit wesentlich stärker als bisher für die ganzheitliche Betreuung ihrer Patientinnen und Patienten qualifiziert. Das neue Modell der Integrierten Ausbildung wird dazu beitragen, die Pflegeausbildung wesentlich zu verbessern, berufsübergreifende Teamfähigkeit herauszubilden und so den großen Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden,“ so Senatorin Dr. Knake-Werner.

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