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Professor Hellriegel für Verdienste in der Krebsmedizin ausgezeichnet

Pressemitteilung vom 26.10.2004

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Morgen um 18.00 Uhr verleiht Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner dem Berliner Arzt und Krebsforscher Prof. Dr. Klaus-Peter Hellriegel in der Senatsgesundheitsverwaltung eine hohe Auszeichnung. Schon 1997 wurde dem Mediziner das Verdienstkreuz am Bande verliehen. Morgen werden seine besonderen Verdienste mit der Höherstufung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland – Ordensstufe Verdienstkreuz 1. Klasse – noch einmal herausgehoben.

Die Senatorin gratuliert Prof. Dr. Hellriegel zu der Ehrung herzlich und würdigt in ihrer Laudatio die herausragenden Leistungen, die der 65-jährige Mediziner in der Behandlung von Krebskranken und in der Krebsforschung erbracht hat. „Sein Name ist seit Jahrzehnten eng verbunden mit dem Kampf gegen Krebs und der Verbesserung der Versorgung von Krebspatienten in Berlin. Seit 1982 als Chefarzt für die II. Innere Abteilung des Krankenhauses Moabit tätig, wurde Prof. Dr. Hellriegel nach der Schließung dieses Krankenhauses Direktor der Klinik für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie im Vivantes-Klinikum Am Urban.

Als Vorsitzender der Berliner Krebsgesellschaft hat er die klinische und experimentelle Krebsforschung unterstützt. Die Orientierung am Patienten und die Verbesserung der Regelversorgung war ihm stets besondere Herausforderung. Dafür steht der Härtefonds für in Not geratene Krebskranke und der kostenlose Informations- und Beratungsdienst für betroffene und interessierte Bürger. Ihm ist es vor allem zu verdanken, dass in dem ambulant-stationären Verbund im Tumorzentrum Moabit, der heute zu den Vivantes-Kliniken gehört, mit weiteren Krankenhäusern, niedergelassenen Onkologen und Ärzten anderer Fachdisziplinen sowie Sozialstationen eng kooperiert wird. 1996 hat der Mediziner dann den Zusammenschluss der sieben regionalen Tumorzentren zum Tumor Zentrum Berlin betrieben und damit die onkologische Versorgung regional vereinheitlicht. Seinem unermüdlichen Wirken ist es zu verdanken, dass es dem interdisziplinären Versorgungsnetz der Berliner Tumorzentren innerhalb weniger Jahre gelungen ist, unterschiedliche Professionen und ärztliche Fachrichtungen zu integrieren und die Kompetenzen der onkologischen Versorgungskette in der Region zu bündeln. Damit hat sich Prof. Dr. Klaus-Peter Hellriegel für die qualitativ hochwertige onkologische Versorgung in Berlin bleibende Verdienste erworben. Die Auszeichnung würdigt nicht zuletzt die Verdienste eines Arztes, der sich stets dem Wohl des einzelnen Patienten verpflichtet gefühlt hat,“ betont Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner.

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