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INTEGRATIONSPREIS 2003 GEHT AN VISTEON IN BERLIN

Pressemitteilung vom 20.01.2004

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Den Wettbewerb um den behindertenfreundlichsten Arbeitgeber in Berlin hat die Visteon Deutschland GmbH gewonnen. Der Staatssekretär für Gesundheit und Verbraucherschutz Dr. Hermann Schulte-Sasse überreicht heute im Auftrag der Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Dr. Heidi Knake-Werner dem Unternehmen den Preis. Der Integrationspreis 2003 war im vergangenen Jahr anlässlich des Europäischen Jahres für Menschen mit Behinderungen von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz und dem Integrationsamt zum ersten Mal ausgelobt worden. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der großen Sozial-, Behinderten- und Arbeitgeberverbände, der Berliner Verwaltung und dem Landesbeauftragten für Behinderte hat aus 30 in die enge Wahl gezogenen Bewerbungen den Preisträger ausgewählt.

Der Autozulieferer Visteon, dessen Kunden hauptsächlich die Autokonzerne Ford und Volkswagen sind, gehört mit seinen 650 Beschäftigten zu den großen global agierenden Unternehmen in Berlin. Es integriert in herausragender Weise Menschen mit Behinde-rungen, auch mit geistigen, in den Arbeitsprozess und erhält für seine hervorragende Eingliederung schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Preis.

Die Senatorin gratuliert dem Unternehmen dazu herzlich und würdigt dessen erfolgreiche Integrationsbemühungen. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei solch ein Engagement für Behinderte nicht selbstverständlich. Die Integrations-anstrengungen der Werksleitung sind vielfältig. Die Visteon Deutschland GmbH ist eines der wenigen Unternehmen, das eine Integrationsvereinbarung abgeschlossen hat. So beteiligt sich der Betrieb am Berliner Projekt „Restart“ der europäischen Gemeinschaftsinitiative Equal. Hier geht es darum, die arbeitsmarktliche und soziale Integration für Menschen mit Behinderungen so zu verbessern, dass sie ihren individuellen Fähigkeiten entspricht. Die Visteon GmbH ist sogar bereit, Arbeitsplätze nach vorhandenen Fähigkeiten zu gestalten. Sie sieht die Verschiedenartigkeit von Menschen und ihren Fähigkeiten nicht als Problem, sondern nach dem Vorbild des amerikanischen `Diversity` auch als Chance für das Unternehmen insgesamt. Das Engagement des Unternehmens ist beispielgebend. Möge der Preis Ansporn sein, auf diesem Weg weiter zu gehen,“ erklärt die Senatorin.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 90282743
E-Mail: Roswitha.Steinbrenner@sengsv.verwalt-berlin.de