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SENATORIN KNAKE-WERNER: NEUE DELPHIN-WERKSTÄTTEN GEBEN BEHINDERTEN MENSCHEN BESCHÄFTIGUNGSPERSPEKTIVE

Pressemitteilung vom 23.01.2004

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Heute Vormittag wird in Berlin-Pankow der Neubau der Delphin-Werkstätten eingeweiht. Mit der Einrichtung des Sozialdienstes katholischer Frauen Berlin werden neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen geschaffen. Die Berliner Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner nimmt an der Einweihung dieser wichtigen neuen Einrichtung teil. In ihrem Grußwort dankt die Senatorin allen an diesem Projekt Beteiligten für ihr Engagement für Menschen, die solcher Hilfe am dringendsten bedürfen. Das Projekt wurde aus Mitteln des Trägers, des Bundes, der Deutschen Klassenlotterie Berlin, des Berliner Integrationsamtes sowie aus Haushausmitteln des Landes Berlin realisiert.

Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner erklärt: „Außergewöhnliche Ideen, ein besonderes Engagement und die Erschließung verschiedener Finanzierungsquellen haben es ermöglicht, in relativ kurzer Zeit einen bedeutenden neuen Standort für Behindertenwerkstätten in Berlin aufzubauen. Mit dem Neubau dieser Werkstatt für behinderte Menschen wurden 120 zusätzliche Werkstattplätze geschaffen, die dringend benötigt werden. Hier werden den Betroffenen manuelle Fertigkeiten und Grundkenntnisse an Maschinen und Werkzeugen vermittelt. Viele Menschen werden in der neuen Einrichtung einen Platz in der Gemeinschaft finden und damit die Möglichkeit haben, ein erfülltes und würdevolles Leben zu führen.

Die Nachfrage nach Werkstattplätzen für benachteiligte Menschen ist auch in unserer Stadt groß. Wir werden deshalb nicht in unseren Anstrengungen nachlassen, denn wir wollen auch weiterhin Menschen mit Behinderungen die berufliche Eingliederung in einer Werkstatt ermöglichen. Die berufliche Integration ermöglicht auch die so wichtige Teilhabe der Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben.

Der Aufbau von Integrationsprojekten in Verantwortung von Werkstattträgern ist eine der Möglichkeiten, behinderte Menschen besser in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. In Zeiten knapper öffentlicher Mittel müssen in der Zukunft auch stärker Wege zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Werkstätten diskutiert werden. Deshalb wünsche ich den neuen Delphin-Werkstätten viele Aufträge aus der freien Wirtschaft und damit eine erfolgreiche Arbeit. Produkte, die aus Berliner Behindertenwerkstätten kommen, haben wegen ihrer hohen Qualität einen guten Ruf. Die Delphin-Werkstätten werden diesen Ruf weiter festigen,“ betont Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 90282743
E-Mail: Roswitha.Steinbrenner@sengsv.verwalt-berlin.de