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SENATORIN KNAKE-WERNER ERÖFFNET DIE 2. TÜRKISCHEN GESUNDHEITSTAGE

Pressemitteilung vom 08.10.2004

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Heute Nachmittag um 14.30 Uhr eröffnet die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Dr. Heidi Knake-Werner gemeinsam mit dem Türkischen Bund im Vivantes-Klinikum Am Urban die 2. Türkischen Gesundheitstage in Berlin. Die Senatorin dankt aus diesem Anlass der Berliner Gesellschaft Türkischer Mediziner für die Durchführung dieser 2. Gesundheitstage. Sie hofft, dass diese Veranstaltung zu einer ständigen Einrichtung in Berlin wird. Die Senatorin unterstützt das Konzept, diese Veranstaltung mit einem großen und vielfältigen Beratungsangebot für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger türkischer Abstammung zu verbinden.

Die Senatorin erklärt: „Das Leitthema der diesjährigen Veranstaltung `Zur Entwicklung und Umsetzung eines nachhaltigen Gesundheitsbewusstseins bei türkischsprachigen Mitbürgern` ist aus gesundheitspolitischer Sicht sehr zu begrüßen. Es setzt vor allem auf die Gesunderhaltung und weniger auf die Bekämpfung von Krankheiten und knüpft so an Konzepte zur Gesundheitsförderung an. Mitbürger mit Migrationshintergrund bedürfen einer besonderen Unterstützung, insbesondere auch im gesundheitlichen Bereich. Die Reform des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, die zur Zeit in Berlin durchgeführt wird, berücksichtigt diesen Bedarf.

In Berlin gibt es insgesamt große Bemühungen des Gesundheitswesens um die speziellen Belange von Migrantinnen und Migranten. So hat sich zum Beispiel im Bereich der Pflege in den letzten Jahren viel getan; die interkulturelle Öffnung ist ein Thema an vielen Ausbildungsstätten für gesundheitliche und soziale Belange geworden. Gerade haben wir eine `Kampagne für eine kultursensible Altenhilfe` gestartet. Um das Gesundheitsbewusstsein in Gemeinschaften mit nichtdeutschem Hintergrund zu stärken, sollten auch mehr Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund Gesundheits- und Sozialberufe erlernen.

Berlin wird den eingeschlagenen Weg des Aufbaus eines Gemeindedolmetschdienstes weiter gehen. Die jetzt im Rahmen des EQUAL-Projektes der Europäischen Union ausgebildeten Gemeindedolmetscher sind für das Gesundheitswesen eine große Hilfe. Werden Sprachbarrieren überwunden, werden auch mehr Menschen ausländischer Herkunft die Einrichtungen nutzen. Das Land Berlin unterstützt die zuständigen Gremien dabei, Strategien und Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung der Dienste und Einrichtungen zu entwickeln, indem wir beispielsweise zwei entsprechende Projekte im Rahmen des LIGA-Vertrages fördern,“ so Dr. Heidi Knake-Werner.

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