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Amnestie für Steuersünder: Handeln vor dem Jahreswechsel zahlt sich aus

Pressemitteilung vom 10.11.2004

Die Senatsverwaltung für Finanzen teilt mit:

Der günstige pauschale Steuersatz von 25% für bisher unversteuerte Einnahmen, die im Rahmen der Strafbefreiungsregelung gegenüber dem Finanzamt offengelegt werden, gilt nur noch bis zum 31.12.2004. Bei strafbefreienden Erklärungen, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. März 2005 abgegeben werden, beträgt die Pauschale dann 35% dieser Einnahmen. Nach dem 31. März sind strafbefreiende Erklärungen nicht mehr möglich.

In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass die Finanzbehörden ab dem 1. April 2005 über verbesserte Ermittlungsmöglichkeiten bezogen auf Konten und Depots verfügen.

Die Möglichkeit, sich mit einer strafbefreienden Erklärung zu attraktiven Konditionen für die Steuerehrlichkeit zu entscheiden, hat der Gesetzgeber im Dezember 2003 geschaffen. Damit steht jenen Steuerpflichtigen, die Einnahmen aus den Jahren 1993 bis 2002 bislang nicht deklariert haben, ein sicherer und unkomplizierter Weg in die Legalität zur Verfügung.

Über die Modalitäten und Bedingungen für die strafbefreienden Erklärungen informieren alle Berliner Finanzämter. Bei ihnen ist auch das Faltblatt „Ihre Brücke zur Steuerehrlichkeit“ des Bundesministeriums der Finanzen erhältlich, das die zehn häufigsten Fragen zu diesem Thema knapp und verständlich beantwortet. Ausführlich informiert das Bundesfinanzministerium im Internet unter www.bundesfinanzministerium.de/strabeg/index.html.

Rückfragen:
Matthias Kolbeck
Telefon: 90 20 41 72
E-Mail: pressestelle@senfin.verwalt-berlin.de