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REFORM GESICHERT --- NICHTS WIRD "DRASTISCH ZUSAMMENGESTRICHEN"

Pressemitteilung vom 29.11.2004

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

Äußerungen des GEW-Vorsitzenden Ulrich Thöne, wonach die Reformen in der Bildungspolitik gefährdet seien, sind reine Polemik. Sie zeugen von Unkenntnis oder einer bewussten Verdrehung der Organisationsregeln für die Berliner Schulen. Die pädagogischen und bildungspolitischen Reformen sind gesichert: Es bleibt
· beim vorgezogenen Schulanfang. Dafür erwarten wir 13 500 zusätzliche Schüler, die selbstverständlich bedarfsgerecht beschult werden.
· bei der zusätzlichen Deutschstunde in der Grundschule
· bei dem zusätzlichen verpflichtenden Deutschkurs vor dem Schulanfang
· bei der Verstärkung des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts in der 5. und 6. Klasse
· bei der Verlässlichen Halbtagsgrundschule von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr als Angebot für alle Eltern und
· bei den Frequenzsenkungen in allen Schulen mit einem Anteil von mehr als 40 Prozent
Kindern nicht-deutscher Herkunft.
Bildungssenator Klaus Böger: „Alle diese Reformen waren, sind und werden stellenmäßig abgesichert. Sie haben für uns Priorität und werden wie beschlossen umgesetzt und finanziert. Anderslautende Behauptungen sind falsch.“
Auch der GEW dürfte bekannt sein, dass erst mit der exakten Auswertung der ´Oktober-Statistik´ (LehrerInnen und Klassenverteilung) die Prognosen für das Schuljahr 2005/2006 wei-terentwickelt werden können. Im übrigen haben wir erst im Februar die exakte Zahl der Schulanfänger.
Allerdings in einem Punkt ist eine Veränderung gegenüber der Prognose bereits jetzt erkennbar: Das Austrittsverhalten der Lehrer hat sich in Berlin – wie in den anderen Bundesländern auch – verändert: Offensichtlich aufgrund anderer Pensionsregelungen werden weniger Lehrer ausscheiden als in der Prognose unterstellt.
Bildungssenator Böger: „Selbstverständlich sind Prognosen immer zu überprüfen, wenn neue präzise Ist-Daten vorliegen. Das entspricht dem Charakter von Prognosen. Entscheidend ist, dass wir bei den Grundvariablen (Klassengrößen und pädagogische Verbesserungen) keinerlei Abstriche zulassen werden und dass die Lehrerarbeitszeit nicht erhöht wird.“
Im übrigen haben wir in diesem Schuljahr fast 250 Lehrer aus fachspezifischen Gründen eingestellt – obgleich wir rein-rechnerisch einen klaren Lehrerüberhang hatten. Auch im kommenden Schuljahr wird dieser fachspezifische Bedarf gedeckt.

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