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Vom Sinn und Unsinn des Glaubens - eine Diskussionsveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin mit dem Maxim Gorki Theater und der TAZ

Pressemitteilung vom 02.11.2004

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

Die Diagnose, dass das Abendland sich heute im Zustand der metaphysischen Obdachlosigkeit befinde, ist in Philosophie, Literatur und Kunst weit verbreitet. Zugleich scheint es in der viel-beschworenen Orientierungslosigkeit unserer globalisierten Welt eine große Sehnsucht nach einem übergeordneten Sinnzusammenhang zu geben. In der Diskussionsveranstaltung werden Philosophen, Theologen und Künstler den Fragen nachgehen: Wie lebt es sich in einer Gesell-schaft, in der christliche Tradition nicht mehr zum selbstverständlichen Konsens gehört? Gibt es grundsätzlich ein metaphysisches Bedürfnis? Sind Glaubensfragen nur noch Teil des Lifestyle? Wird es eine Renaissance des Religiösen geben?

Am Freitag, dem 5. November 2004,
um 20.00 Uhr, am Festungsgraben2, 10117 Berlin,
diskutieren im Foyer des Maxim Gorki Theaters:

Hanna-Renate Laurien, ehemalige Berliner Schulsenatorin und Bürgermeisterin (CDU), Mitglied des Hauptausschusses im Zentralkomitee der deutschen Katholiken;
Walter Homolka, Rektor des Abraham Geiger Kollegs für die Ausbildung von Rabbinerinnen und Rabbinern, ist und war Mitglied vieler religiöser und nichtreligiöser Institutionen, darunter bei der Kulturstiftung Deutsche Bank, der Europäischen Akademie für Wissenschaften und Künste, dem Gesprächskreis „Juden und Christen“ des Zentralkomitees der deutschen Katholiken;
Irene Runge, Gründungs- und Vorstandsmitglied des jüdischen Kulturvereins, geboren in den USA, jüdischer Abstammung, Übersiedelung der Familie in die DDR, Studium der Ökonomie und Soziologie;
Thomas Macho, Professor am Lehrstuhl für Kulturgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin, Forschungsarbeiten zur Entwicklung der Life-Sciences im Zusammenhang mit Religionen, Habilitationsschrift: „Von den Metaphern des Todes. Eine Phänomenologie der Grenzerfahrung“.
Moderation: Adrienne Woltersdorf (TAZ), Eintritt frei.

Rückfragen:
Pressesprecherin
Telefon: 9026 5843
E-Mail: pressestelle@senbjs.verwalt-berlin.de