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FORUMBAD AM OLYMPIASTADION: SCHULTERSCHLUSS FÜR BERLIN

Pressemitteilung vom 28.04.2004

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

Die angespannte Finanzsituation Berlins führte zum pilotprojektartigen Schulterschluss zwischen den Berliner Bäder-Betrieben und dem erfolgreichen Aushängeschild des Berliner Schwimm- und Wasserballsports – dem Verein Wasserfreunde Spandau 04 e.V.

Der über 2.000 Mitglieder starke Verein Wasserfreunde Spandau 04 erhält ab 1. Mai 2004 das Forumbad am Olympiastadion (ehemaliges Alliiertenbad) für einen langfristigen Zeitraum zur vorrangigen Nutzung. Der Nutzungsvertrag des Vorstandes der Berliner Bäder-Betriebe mit dem Verein Wasserfreunde Spandau 04 sieht im Kern vor, dass der Verein die Rettungs- und Aufsichtspflicht im Bad mit eigenem Personal auch während der Nutzungszeiten des Schulschwimmens sowie Dritter absichert, Reinigungsleistungen übernimmt und kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten ausführt. Zusätzlich wird der Verein das mit starken Winterschäden belastete Freibad für einen sechsstelligen Eurobetrag aus Eigenmitteln des Vereinshaushaltes sanieren, um mittelfristig den Standort zu sichern.

Sportsenator Klaus Böger:
„Ich freue mich, dass es zu dieser Vereinbarung der Berliner Bäder-Betriebe und dem Verein Wasserfreunde Spandau 04 e.V. gekommen ist, denn wir wollen die Berliner Bäder offen halten. Der Verein übernimmt wesentliche Betreiberaufgaben für das Forumbad am Olympiastadion. Für dieses große Engagement gilt dem Verein mein herzlicher Dank. Er setzt damit ein weiteres positives Zeichen von Bürgerengagement, das unsere Stadt braucht. Dieses Projekt hat – wie schon das Schwimmbad Baerwaldstraße in Kreuzberg – Vorbildcharakter. Ich hoffe, dass weitere gemeinsame Projekte folgen werden.“

Dazu Spandau 04 Präsident Hagen Stamm:
„Wir sind uns der besonderen Problematik der Berliner Bäderbetrieb und der Berliner Finanzsituation bewusst. Im hundertjährigen Jubiläumsjahr des Vereins geht es auch darum, mit diesem finanziellen Kraftakt mittelfristig die Existenz für unsere platzintensive Sportart Wasserball und die ebenso mit großem Einsatz betriebene Nachwuchsbetreuung von über 1.000 Kindern und Jugendlichen im Schwimmsport zu sichern. Im Namen vieler Kinder und Jugendlichen und dem Berliner Schwimmsport danken wir Senator Böger und den Berliner Bäderbetrieben für diese nach langem Tauziehen zustande gekommene zukunftsweisende Standortlösung.“

Rückfragen:
Pressesprecherin
Telefon: 9026 5846
E-Mail: pressestelle@senbjs.verwalt-berlin.de