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BISCHOF DR.WOLFGANG HUBER; RATSVORSITZENDER DER EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND UND SENATOR KLAUS BÖGER BESICHTIGEN GEMEINSAM DIE NEUE KAPELLE IM OLYMPIASTADION

Pressemitteilung vom 01.07.2004

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Dr. Wolfgang Huber, sowie der Berliner Senator für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger, werden gemeinsam die Räumlichkeiten für die neue Kapelle des Olympiastadions besichtigen.

Durch eine Initiative der Evangelischen Kirche ist es gemeinsam mit dem Land Berlin, der Berliner Olympiastadion GmbH und Hertha BSC möglich geworden, einen etwa 200 Quadrat-meter großen Raum “im Herzen des Stadions”, nämlich unter der Ehrentribüne, für die-se neue Kapelle zu nutzen.

Die Besichtigung findet statt am
Dienstag, den 06. Juli 2004 von 16.00 – 17.00 Uhr
Olympischer Platz, Eingang Osttor

Bischof Wolfgang Huber begrüßte den Bau der Kapelle im Olympiastadion nachdrücklich: „Eine Kapelle im Stadion: ein Ort, an dem man sich Gott anvertrauen und die Hoffnung auf den Sieg ebenso aussprechen kann wie die Angst vor der Niederlage. Beides lässt sich verbinden mit der Bitte um ein faires Spiel. Im neuen Berliner Olympiastadion hat deshalb auf Initiative unserer Kirche eine Kapelle Platz gefunden. Ich bin davon überzeugt, dass die Kapelle nicht nur von vielen Sportlerinnen und Sportlern als ein Raum geistlicher Ermutigung gern genutzt werden wird. Auch Zuschauer und Fußballfans, die dem Sport wie dem christlichen Glauben verbunden sind, werden gern dort hinkommen. Andere werden staunen, über einen Raum des Gebetes an diesem Ort.“ Bischof Huber wies darauf hin, dass alle Menschen in dieser Kapelle „herzlich willkommen“ sein werden.

Bildungssenator Klaus Böger:
„Ich freue mich sehr, dass wir nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten zur Stadion-Eröffnung nun auch die Kapelle im Stadion ihrer Bestimmung übergeben können. Ein Ort der Ruhe und der Besinnung, der für Menschen aller Religionsgemeinschaften offen ist, an dem man Kraft und Trost findet, in dem man um Beistand bittet und sich vergegenwärtigt, dass Sport ohne Werte nicht auskommt – das ist eine schöne Sache für Berlin.“

Der Raum, in dem auch Hochzeiten und Taufen vorgesehen sind, steht Jugendgruppen ebenso wie Sportfans und Teilnehmern anderer Großereignisse zur Verfügung. Die Finanzierung der Innenausstattung erfolgt durch Spenden und Sponsoren. Die Kosten für die Einrichtung werden auf eine „klare sechsstellige Zahl“ beziffert, so der Sportpfarrer der Evangelischen Kirche, OKR Dr. Bernhard Felmberg.

Zur Wiedereröffnung des Stadions am 31. Juli wird die Kapelle zunächst provisorisch eingerichtet sein, so dass vom ersten Tag an Andachten und Gottesdienste möglich sind. Die Kapelle wird einen Altar, einen Taufstein und eventuell ein Orgelpositiv haben; als Sitze sind Papphocker vom Ökumenischen Kirchentag für etwa 150 Personen vorgesehen.
Bis Ende Juli soll auch der Nutzungsvertrag zwischen den Kirchen und der Olympiastadion GmbH unterschrieben sein.

Rückfragen:
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Telefon: 9026-5843
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