Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

AUSBAU UND STANDORTKONZENTRATION DER FHTW BESTÄTIGT – VERLAGERUNGSMASSNAHMEN NACH SCHÖNEWEIDE WERDEN IN GANG GESETZT

Pressemitteilung vom 18.03.2003

Aus der Sitzung des Senats am 18. März 2003:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, die Planung für die ersten beiden – von insgesamt vier – Ausbaustufen der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) im Bereich „Spreeufer Schöneweide“ an der Wilhelminenhofstraße beschlossen. Die beiden Bauabschnitte können in überwiegend bereits sanierten Gebäudetrakten des ehemaligen KWO-Geländes (Kabelwerk Oberspree) verwirklicht werden.

Ziel ist die stufenweise Konzentration und Verbesserung der Flächenausstattung der Hochschuleinrichtungen auf dem neuen Standort Schöneweide unter Beibehaltung des bisherigen Stammsitzes in Karlshorst. Entsprechend der Dringlichkeit sollen zunächst die Einrichtungen des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften II von ihrem bisherigen Standort Karlshost nach Schöneweide verlagert werden. In Karlshorst werden dann dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften I erstmals Flächen in adäquatem Umfang zur Verfügung stehen.

Mit dem zweiten Bauabschnitt wird die Zusammenführung des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften I von seinen bisherigen dezentralen Standorten am Ostkreuz und in der Allee der Kosmonauten realisiert werden.

Nach Abschluss der Planungsvorbereitungen sollen die Baumaßnahmen im Rahmen der Gemeinschaftsfinanzierung von Bund und Ländern für den Hochschulbau 2005 beginnen und bis 2009 abgeschlossen werden.

Das derzeitige Flächendefizit der Fachhochschule, der mangelhafte Zustand ihrer Gebäude und die stadträumliche Zersplitterung auf fünf Außenstellen machen die jetzt beschlossenen Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen erforderlich. In Abwägung der Finanzknappheit einerseits und der Dringlichkeit von Verbesserungen andererseits wird die Entscheidung jetzt auf diese beiden Ausbaustufen begrenzt.

Der Senat erwartet von der Hochschulansiedlung in Schöneweide eine deutliche Anschubwirkung für die weitere Ansiedlung von Gewerbebetrieben auf dem ehemaligen Industriegelände. – - -

Rückfragen:
Sprecher des Senats / Sprecher der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Telefon: 9026-3200 / 90228-203
E-Mail: Pressestelle@senwfk.verwalt-berlin.de