Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

BERLIN ALS GASTGEBER DES ERSTEN ÖKUMENISCHEN KIRCHENTAGES

Pressemitteilung vom 25.03.2003

Aus der Sitzung des Senats am 25. März 2003:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, einen Bericht über den Stand der Vorbereitungen zum ersten Ökumenischen Kirchentag, der vom 28. Mai bis 1. Juni 2003 in Berlin stattfinden wird, beschlossen. Er begrüßt dieses historische Ereignis einer erstmals von den beiden großen Kirchen in Deutschland gemeinsam durchgeführten Großveranstaltung. Es wird mit rund 140.000 Anmeldungen, darunter etwa 5.000 aus dem Ausland, gerechnet.

Das Programm umfasst etwa 3.000 Veranstaltungen. Zum Auftakt am Brandenburger Tor mit einem sich anschließenden Abend der Begegnung Unter den Linden und beim Abschlussgottesdienst auf dem Platz vor dem Reichstag werden jeweils mehr als 100.000 Teilnehmer erwartet.

Das Land Berlin bezuschusst den Kirchentag mit 1,176 Mio. €. Die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB) bewilligte auf nachdrückliche Befürwortung des Senats einen Zuschuss von 5,6 Mio. €. Damit kommt der größte Einnahmeposten im Haushaltsplan des Veranstalters vom Land Berlin. Bereits in der Planungsphase unterstützte Berlin den Ökumenischen Kirchentag.

Berlin stellt den Veranstaltern 450 Schulen für die Unterbringung von ca. 90.000 Teilnehmern und für Veranstaltungen mietfrei zur Verfügung. Berlin hat wegen des Ökumenischen Kirchentages eine Ferienregelung für den 28. und 30. Mai 2003 erlassen, damit die schulischen Räumlichkeiten für die gesamte Dauer des Kirchentages bereitstehen.

Mehr als 60 Museen, darunter sämtliche großen Bundes- und Landesmuseen, gewähren den Teilnehmern gegen eine vom Kirchentag gezahlte Pauschale freien Eintritt.

Der Senat sieht in dem Ökumenischen Kirchentag einen großen Schritt der christlichen Kirchen auf ihrem Weg zu intensiverer Gemeinsamkeit und zu verstärktem interreligiösem Dialog. Er stellt fest, dass alle wesentlichen Fragen der Kooperation zwischen dem Land Berlin und dem Veranstalter geklärt sind, und sieht einem erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung entgegen, für die die deutsche Hauptstadt einen geeigneten und angemessenen Rahmen bietet. – - -

Rückfragen:
Sprecher des Senats / Sprecher der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Telefon: 9026-3200 / 90228-203
E-Mail: Pressestelle@senwfk.verwalt-berlin.de