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REFORM DER GYMNASIALEN OBERSTUFE

Pressemitteilung vom 01.04.2003

Aus der Sitzung des Senats am 1. April 2003:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger, den Entwurf eines Gesetzes zur Neustrukturierung der gymnasialen Oberstufe zur Kenntnis genommen. Die Vorlage wird dem Abgeordnetenhaus zur Beschlussfassung zugeleitet.

Ab dem Schuljahr 2004/2005 werden Schülerinnen und Schüler der Gymnasien und der gymnasialen Oberstufen an Gesamtschulen ihr Abitur bereits am 31. März eines Jahres ablegen können. Die gymnasiale Oberstufe umfasst die Jahrgangsstufen 11-13. Sie gliedert sich in eine einjährige Einführungsphase und eine zweijährige Qualifikationsphase. Ab der Einführungsphase wird der Unterricht bereits in Grund- und Leistungskursen erteilt. Aufgrund der verkürzten Schulzeit können die Abiturienten ihre weiterführende Ausbildung ohne Verzögerungen bereits zum 1. April eines Jahres aufnehmen. So kann ein Studium in zulassungsfreien Studienfächern bereits im Sommersemester begonnen werden.

Ausgenommen von der Schulzeitverkürzung sind die gymnasialen Oberstufen an Oberstufenzentren (Berufsbildende Oberschulen), an denen es aufgrund der beruflichen Orientierung und des größeren Orientierungs- und Unterstützungsbedarfs für die Schüler in der 11. Klasse bei einer Schulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur bleibt. – - -

Rückfragen:
Sprecher des Senats / Sprecher der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport
Telefon: 9026-3200 / 9026-5846
E-Mail: Briefkasten@senbjs.verwalt-berlin.de