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NEUER AUSLÄNDERBEAUFTRAGTER DES SENATS BESTELLT

Pressemitteilung vom 01.04.2003

Aus der Sitzung des Senats am 1. April 2003:

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner, Günter Piening zum Ausländerbeauftragten des Senats von Berlin bestellt.

Der 52-jährige Soziologe und Journalist soll ab 1. Juni 2003 die Nachfolge der langjährigen und verdienstvollen Ausländerbeauftragten Prof. Barbara John antreten, die dann nach Erreichen der Altersgrenze aus dieser Funktion ausscheidet.

Günter Piening ist seit 1996 Ausländerbeauftragter der Landesregierung Sachsen-Anhalt. In seiner Amtszeit sind von Sachsen-Anhalt wichtige Initiativen zur Zuwanderung und Integration ausgegangen. Günter Piening ist Mitinitiator des im Januar 2003 vorgelegten “Memorandums Zuwanderung und Integration in den neuen Bundesländern”, in dem ostdeutsche Migranten-Initiativen und Ausländerbeauftragte eine stärkere Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Zuwanderung und Integration auch in Ostdeutschland fordern.

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LEBENSLAUF DES NEUEN AUSLÄNDERBEAUFTRAGTEN

Der Ausländerbeauftragte des Senats von Berlin, Günter Piening, nimmt am 1. Juni 2003 seine Tätigkeit auf.

Günter Piening: geboren am 22. November 1950 in Herzebrock, Kreis Gütersloh (Nordrhein-Westfalen), nicht verheiratet.

Beruflicher Werdegang: Grundschule in Herzebrock, Gymnasium in Wiedenbrück (1961 bis 1970), Soziologiestudium mit dem Schwerpunkt „Entwicklungsplanung und Entwicklungspolitik“ (1972 bis 1977); Diplomprüfung 1977, kurze Etappe in der Jugendbildungsarbeit (1977/78), nach Volontariat bei einer Bielefelder Tageszeitung Wirtschaftsredakteur (1980 bis 1982); Redakteur der alternativen Wochenzeitung „Bielefelder StadtBlatt“ (1983 bis 1988).

Freier Journalist in Japan, China und Südostasien (1988 bis 1989); von 1991 bis 1994 Pressesprecher der Bürgerbewegten-Fraktion, dem Vorläufer der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in Magdeburg; Mitbegründer eines Flüchtlingshilfevereins in Magdeburg; freier Journalist in Japan und Westafrika 1995, Ausländerbeauftragter der Landesregierung Sachsen-Anhalt (1996 bis 2003).

Zweimal kreuzten die Wege des heute 52-jährigen Berlin. 1978, nach Abschluss seines Studiums, arbeitete er für einige Monate in der Jugendbildungsarbeit in Berlin-Schöneberg. 1995 begleitete er eine Klasse der Neuköllner Leonardo-da-Vinci-Oberschule, die in Japan eine selbsterarbeitete Ausstellung über das Vernichtungslager Majdanek zur Diskussion stellte und berichtete darüber für eine Berliner Tageszeitung. – - -

Rückfragen:
Sprecher des Senats / Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz
Telefon: 9026-3200 / 9028-2743
E-Mail: pressestelle @sengsv.verwalt-berlin.de