Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

BEBAUUNGSPLAN I-202C FÜR DIE VERLÄNGERUNG DER FRANZÖSISCHEN STRASSE BESCHLOSSEN

Pressemitteilung vom 08.04.2003

Aus der Sitzung des Senats am 8. April 2003:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung, Peter Strieder, dem Bebauungsplan I-202c zugestimmt. Der Bebauungsplan liegt im Geltungsbereich der Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“. Die Vorlage ist dem Abgeordnetenhaus vorzulegen.

Mit diesem Bebauungsplan werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen vorrangig zur Verlängerung der Französischen Straße im Bezirk Mitte geschaffen. Die Verlängerung der Französischen Straße ist erforderlich, um die Abwicklung der Verkehrsströme im Zentralen Bereich im Ost-West-Verkehr zu gewährleisten. Die Französische Straße erhält eine Fahr- und eine Parkspur je Richtung. Im Abschnitt zwischen Wilhelmstraße und Ebertstraße ist ein Fahrbahnquerschnitt von 12 m Breite vorgesehen, um im Bereich des Holocaust-Mahnmals das Halten am Fahrbahnrand auch für Besucherbusse zu ermöglichen. Im Abschnitt zwischen Wilhelmstraße und Mauerstraße soll dagegen der Fahrbahnquerschnitt wegen des engeren Gesamtquerschnitts zwischen den Gebäuden auf 10 m reduziert werden. Der Radverkehr wird auf der Fahrbahn geführt.

Der Bebauungsplan soll eine geordnete und qualitätsvolle städtebauliche Entwicklung der westlichen Friedrichstadt sicherstellen und die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass sich das Gelände wieder zu einem attraktiven innerstädtischen Viertel entwickeln kann. Die bestehende Wohnnutzung innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplans wird gesichert. Südlich der vorgesehenen Verlängerung der Französischen Straße zwischen Mauerstraße und Wilhelmstraße ist die Möglichkeit einer Blockrandschließung gegeben. Für alle betroffenen bestehenden Wohngebäude sind Schallschutzmaßnahmen vorgesehen und in die Finanzierung durch die Entwicklungsmaßnahme eingestellt. Für den zu verlegenden Spielplatz ist eine Lärmschutzwand vorgesehen. – - -

Rückfragen:
Sprecher des Senats / Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Telefon: 9026-3200 / 9012-5800
E-Mail: oeffentlichkeit@senstadt.verwalt-berlin.de