Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

WOWEREIT DANKT FÜR SPENDEN FÜR NEUEN JAPANISCHEN GARTEN

Pressemitteilung vom 30.04.2003

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, nahm heute an der Eröffnung des Japanischen Gartens im Erholungspark Marzahn teil.

Wowereit sagte laut Redemanuskript u.a.: „Es gibt viele Gründe, warum ich mich über die Eröffnung des Japanischen Gartens hier im Erholungspark Marzahn sehr freue. Diese Anlage zeigt uns die große Tradition japanischer Gartenbaukunst. Dafür danke ich besonders dem Architekten Professor Masuno. Aber der Japanische Garten ist nicht allein Gartenschau, er ist auch Symbol für die Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Tokio und den Wunsch nach gegenseitigem Verständnis und Respekt.

Das Motto des Japanischen Gartens ,In der Verschmelzung Harmonie finden – wie zusammenfließendes Wasser’ steht daher auch für die Beziehungen zwischen Berlin und Tokio; für den Austausch zwischen Deutschland und Japan. Auch die Entstehungsgeschichte dieses Gartens zeigt den Gedanken der Nähe zwischen unseren Städten. Die Botschaft von Japan hat sich für dieses Projekt stark engagiert. Mit 170.000 Euro unterstützte der Japan World Exposition Commemorative Found den Bau des Pavillons.

Ein schönes Zeichen ist auch das Engagement eines Tokioter Pensionärs. Herr Asada – der extra zu der Eröffnung des Japanischen Gartens die weite Reise nach Berlin angetreten hat – spendete 30.000 Euro für die Anlage. Nach dem Fall der Mauer wollte Herr Asada etwas Persönliches für diese Stadt tun. Er wollte den Berlinern ,Gesundheit und Freude’ schenken. Immer wieder wird heute ein mangelndes zivilgesellschaftliches Engagement beklagt. Die großzügige Spende von Herrn Asada aber beweist, wie viel persönliches Engagement immer wieder und überall zu finden ist. Und nicht nur Herr Asada hat gespendet: Weitere Privatspenden aus Japan machten die traditionelle Bepflanzung der Umgebung mit japanischen Zierkirschbäumen möglich. Für ihr Engagement möchte ich allen Unterstützern sehr herzlich danken.

Der japanische Garten ist auch ein Symbol für die Entwicklung und für das Zusammenwachsen dieser Stadt. Und er zeigt uns, dass es überall in Berlin zahlreiche Attraktionen gibt. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der Chinesische Garten. Seit seiner Eröffnung im Oktober 2000 hat er schon eine halbe Million Besucher angezogen. In Zukunft soll sich das Gelände zu einer Schau der Gärten der Welt entwickeln. Die Grün Berlin Park und Garten GmbH will dafür Sorge tragen.”

- – - – -

Rückfragen:
Chef vom Dienst
Telefon: 9026-2411
E-Mail: Presse-Information@SKZL.Verwalt-Berlin.de